Sie sind hier: Startseite » Verlage » Verlage A-E » AS Verlag

Programmangebot

  • Heiliger Berg der Massai

AS Verlag - 25 Jahre Bücher, die begeistern

Der Zürcher AS Verlag (1991-2016) hat sich aus den Anfängen zu einem der wichtigsten deutschsprachigen Verlage für Alpinismus und Schweizer Verkehrsgeschichte entwickelt.


Das erste Werk, das Heinz von Arx und Peter Schnyder 1991 in ihrem neu gegründeten Verlag herausgaben, handelte von der Furka-Bergstrecke.
Zwanzig Jahre später erscheint wiederum ein Buch zum Thema im Zürcher Verlagshaus: "Erlebnis Furka-Bergstrecke". Und so, wie die Reaktivierung der stillgelegten Gebirgsbahn seit 1991 von der Idee einiger Visionäre zur Realität geworden ist, hat sich der AS Verlag aus den Anfängen zum renommierten Verlag mit jährlich mehr als 12 Neuerscheinungen und einer eindrücklichen Backlist entwickelt.

Im Zentrum des Programms steht das Thema Alpinismus mit den "Bergmonografien" - Porträts der interessantesten und bekanntesten Berge wie etwa Eiger, Jungfrau, Monte Rosa, Piz Palü, Tödi, Everest, Kilimandscharo und Cerro Torre - und den autobiografischen Werken berühmter Bergsteiger wie Oswald Oelz, Walter Bonatti, Anderl Heckmair, Reinhard Karl, Hermann Buhl etc.

Mit mittlerweile je gut 15 Bänden gehören die beiden Reihen seit Jahren zur Standardausstattung jedes Alpinsortiments. In jüngerer Zeit sind die "Bergdokumente" mit historischen Alpinfotos sowie sorgfältige Ausgaben von Alpinliteratur und Werke zur Alpingeschichte hinzugekommen.

Der Verkehrsgeschichte ist der AS Verlag seit den Anfängen treu geblieben. Die "Bahnromantik"-Reihe mit historischen Fotografien und weitere Bände zum Schweizer Schienen- und Luftverkehr stellen ein solides Standbein des Verlags dar.
Standardwerke wie "Bahnsaga Schweiz", "Der Kluge reist im Zuge", "Mehr Zug für die Schweiz", "Schienennetz Schweiz", "Glacier Express", "Flughafen Zürich" und "Patrouille Suisse" sind teilweise in mehreren Auflagen erschienen. Weitere Schwerpunkte des Programms bilden der Tourismus - in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus erschienen etwa "Schweiz Erlebnis" und "Switzerland" - und die Sportgeschichte mit z.B. Titeln wie "Hugo Koblet", "Ferdy Kübler", "Tour de France".

Bekannte Autoren begleiten den Verlag seit vielen Jahren: Daniel Anker, Emil Zopfi, Marco Volken, Iso Camartin, Oswald Oelz, Robert Bösch, Horst Höfler, Reinhold Messner, Tom Dauer und P. Werner Lange erscheinen mehrfach im Gesamtverzeichnis.

Worauf beruht der Erfolg des AS Verlags? Die Verleger Schnyder und von Arx nennen drei Begriffe: Qualität, Kompetenz und Engagement - jedes Buch wird mit grösster Sorgfalt entwickelt und produziert. Dazu kommt ein Gespür für aktuelle Themen, die dem Verlag immer wieder Erfolgstitel und Longseller garantieren.

An diesen Grundwerten halten auch die jungen Nachfolger Matthias Weber und Urs Bolz fest, die 2010 die Verlagsleitung übernommen haben. Mit der Nutzung neuer elektronischer Informations- und Vertriebskanäle und dem Einstieg in die Welt der E-Books bleibt der 20jährige AS Verlag am Puls der Zeit.

Kilimandscharo – Der weiße Berg Afrikas

Kilimandscharo – Der weiße Berg Afrikas

Von P. Werner Lange

280 Seiten, 204 Abb. vierfarbig
17 x 24 cm, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 3-909111-16-5

Begehrter Vulkankegel über dem afrikanischen Regenwald
Der Kilimandscharo ist mit seinen 5892 Metern der höchste Berg Afrikas und einer der größten frei stehenden Berge der Welt. Er bietet sich als Reiseziel für Wanderer und Naturbegeisterte an, da die üblichen Aufstiegsrouten keine speziellen Kletterkenntnisse voraussetzen. Die unterschiedlichen Klimazonen, die der Bergsteiger auf dem Weg zum Gipfel passiert, bergen eine spektakuläre Flora und Fauna. Daher nutzen auch viele Besucher vor oder nach der Besteigung die Gelegenheit zu einer Safari in den nahe liegenden Nationalparks.

In der im AS Verlag erschienenen Monografie «Kilimandscharo – Der weiße Berg Afrikas» schildert der Autor P. Werner Lange die europäische Entdeckung und Erforschung des Kilimandscharo-Gebirges von den Anfängen bis in unsere Tage und erzählt mit literarischem Anspruch von den Lebenswegen der Forschungs-reisenden und Alpinisten in diesem Gebiet: von den bergsteigenden Missionaren Johannes Rebmann und Charles New über den Erstbesteiger Hans Meyer bis hin zur extremen Route Reinhold Messners durch die Breach Wall. Das Buch führt nicht nur durch die Geschichte, sondern stellt auch die gegenwärtige touristische Erschliessung dar und streift Themen wie Tier- und Pflanzenwelt, Geologie und Vulkanismus, Höhenerkrankungen, Klima, Bevölkerung. Kulturhistorische Betrachtungen über den Kilimandscharo in Literatur, Kunst und Film sowie die Besteigungsgeschichte des Mawenzi – des «afrikanischen Eigers» – werden ebenso mit einbezogen, so dass eine vollendete Verbindung von biografischer Erzählung und sachlicher Information entsteht.

Selten schlägt man ein so «buntes» Bergbuch auf. Es dominieren keine grauen Gesteinswüsten, sondern kräftige Farben: das üppige Grün exotisch anmutender Pflanzen, die bunte Kleidung der Maasaifrauen, eindrucksvolle Tiere des Dschungels – eine faszinierende Landschaft, die so gar nichts zu tun hat mit unserem gewohnten Bild der Berge.

P. Werner Lange, geboren 1943, fuhr 20 Jahre zur See, war Kapitän der Handelsmarine und mehrere Jahre im Liniendienst zwischen Westeuropa und Ostafrika tätig. Seit zwei Jahrzehnten Schriftsteller, veröffentlichte er bisher elf Bücher, darunter populärwissenschaftliche Darstellungen der Entdeckungs-geschichte und Biografien namhafter Forscher. Daneben war er Mitautor von Sammelbänden über die Geschichte Afrikas, Chefredakteur einer Literaturzeitschrift und Autor von Hörspielen. Im Kilimandscharo-Gebirge unternahm er vier längere Bergfahrten.

HEILIGER BERG DER MASSAI

Heiliger Berg der Massai

Odonyo Lengai

Von P. Werner Lange

240 Seiten, 210 Abb. vierfarbig
17 x 24 cm, Pappband mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-909111-70-1


Im Hochland der Riesenkrater

Hoch und heilig erhebt es sich in einer der seltsamsten, schönsten und wildreichsten Landschaften der Welt: das höchste Heiligtum der Massai, der tätige Vulkan Oldonyo Lengai. Zwischen dem glühenden Tal der schwarzen Stürme, in dem es zuweilen Steine regnet, und dem «Horn der Kälte» im Hochland der Riesenkrater liegt im Norden Tansanias die Heimstatt des Massaigottes Engai, der gleichermaßen Leben schenkt und vernichtet. Zu ihm führt ein quälender, von einem Leoparden bewachter Aufstieg über steile Tuffhänge und durch ätzende Vulkanasche.

P. Werner Lange ist den Spuren der ersten Besteiger und jener gefolgt, denen wir unser Kartenbild vom Berg und vom Landstrich verdanken. Er reist mit dem Leser von den weinroten Salzpfannen des Natronsees hinauf zum «achten Weltwunder» Ngorongoro, der Arche Noahs in einem Vulkankrater, besieht mit ihm Adams Schädel in der Oldupaischlucht und erzählt von den Mythen und Märchen des Massaivolkes, berichtet von dessen Geschichte und vom Alltag in einem Massaikral.

Gibt es ihn wirklich, den ebenso gnadenlosen wie edelmütigen Krieger von schöner Gestalt, der sich von Milch und Blut ernährt, tags kühn seine Rinder durch Steppen voller wilder Tiere führt und nachts mit der Frau seiner Wahl schläft? «Klug ist das Auge, das viel wandert», sagen die Massai, und der Autor hat versucht, ihrem Sprichwort gerecht zu werden. Dabei bleibt der heilige Berg Mittelpunkt eines Schattenkreises, der unendlich reich an Schauspielen der Natur und an Zwiespälten menschlichen Daseins ist. Am Ende der Wanderungen, der Aufstiege und des Ziegenopfers für Engai steht dieses Buch: Bergmonografie, Einblicke in die Kultur der Massai, Reiseerzälung und Reise(ver)führer.

P. Werner Lange, geboren 1943, fuhr zwanzig Jahre zur See, war Kapitän der Handelsmarine und unter anderem im Liniendienst zwischen Westeuropa und Ostafrika tätig. Seit drei Jahrzehnten Schriftsteller, veröffentlichte er bisher vierzehn Bücher, von denen sechs in andere Sprachen übersetzt wurden, darunter Biografien, populärwissenschaftliche Darstellungen der Entdeckungsgeschichte und Reisebeschreibungen. Beim AS Verlag veröffentlichte er bereits die beiden Erfolgstitel «Kilimandscharo – Der weiße Berg Afrikas» und «Traumberg Kilimandscharo». Daneben war er Mitautor von Sammelbänden über die Geschichte Ostafrikas, Chefredakteur einer Literaturzeitschrift und Autor von Hörspielen. Im Hochland der Riesenkrater unternahm er mehrere Reisen und lebte zeitweilig in Marangu am Kilimandscharo.

Traumberg Kilimandscharo

Traumberg Kilimandscharo

Vom Regenwald zum tropischen Eis – Ein Reisebericht
Von P. Werner Lange

304 Seiten, 1 Karte, 67 Abb., einfarbig
13,5 x 21,5 cm, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-909111-51-0



P. Werner Lange beschreibt seine Bergfahrten im Mythos Kilimandscharo-Gebirge: vom tropischen Regenwald zu den Gletschern in der Gipfelwüste des schlafenden Vulkans Kibo, den wir Kilimandscharo nennen, eine Überschreitung des höchsten afrikanischen Gipfels, seine Umgehung und ein Aufstieg auf Kibos geprügelten Bruder Mawenzi.

Der Autor hat eine Träumerei wahr gemacht, die viele Jahre zuvor an einem Lagerfeuer in Kenia begann: Er hat den höchsten Berg Afrikas überschritten und den dritthöchsten des Kontinents bestiegen. Nach seinem erfolgreichen Sachbuch «Kilimandscharo – Der weiße Berg Afrikas» legt P. Werner Lange nun eine Reisebeschreibung vor: Er erzählt vom Hergang der Bergtouren, wandert mit dem Leser durch eindrucksvolle Berglandschaften vom Äquator zum Pol, vom tropischen Regenwald zum Eis der Gipfelwüste, forscht nach den geheimnisvollen Zwergen, die auf dem Kibogipfel leben sollen und denen er im Höhenrausch und in den Legenden des Chaggavolkes begegnet, erfragt Ansichten, das überlieferte Wissen und die Lebensumstände seiner afrikanischen Begleiter. Lange betrachtet Wesen und Beweggründe anderer Bergsteiger und stellt sich hoch über der flammenheißen Steppe, im Schneesturm und in frostkalten Nächten immer wieder Fragen nach dem Sinn und dem Unsinn des Reisens. Dabei erinnert er auch an jene Männer, die dem Kilimandscharo-Gebirge auf unseren Landkarten ein Gesicht gaben, und kommt nicht umhin, den Hergang von Tragödien zu schildern, die sich dort während der letzten Jahre ereigneten. Dennoch, vornehmlich ist dies das Buch eines entschlossenen Träumers, das die Szenen einer empfindsamen Bergfahrt beschreibt und damit zum Traum von Gipfeln und zur Sehnsucht nach Afrika einlädt.

Sowohl denen, die sich der bildhaften Schilderung im Lesesessel überlassen, als auch jenen, die den Aufstieg wagen wollen oder schon erlebt haben, wird diese Erzählung von einer drei Wochen währenden Tour im Mythos Kilimandscharo ein anregender und kenntnisreicher Wegbegleiter sein.

P. Werner Lange, geboren 1943, fuhr zwanzig Jahre zur See, war Kapitän der Handelsmarine und unter anderem im Liniendienst zwischen Westeuropa und Ostafrika tätig. Seit drei Jahrzehnten Schriftsteller, veröffentlichte er bisher zwölf Bücher, von denen sechs in andere Sprachen übersetzt wurden, darunter populärwissenschaftliche Darstellungen der Entdeckungsgeschichte und Biografien namhafter Forscher. Daneben war er Mitautor von Sammelbänden über die Geschichte Ostafrikas, Chefredakteur einer Literaturzeitschrift und Autor von Hörspielen. Im Kilimandscharo-Gebirge unternahm er vier längere Bergfahrten.

Orte, die ich lebte,bevor ich starb

Oswald Oelz

Orte, die ich lebte,bevor ich starb

240 Seiten
325 Abb. vierfarbig
21 x 27 cm
ISBN 978-3-909111-82-4

Bergsteigen als ergänzende Lebensform

Bergsteigen in vielen Formen ist für Oswald Oelz die ideale komplementäre Lebensform
zur heutigen virtuellen und plastifizierten Welt. Wir haben uns von der Erde isoliert,
wir spüren Regen, Kälte und Jahreszeiten nur noch selten, die Nahrung kommt aus Ein-
malpackungen und das Wasser aus der hygienischen Flasche. Beim Bergsteigen kehren
wir in jene Welt zurück, in der sich unsere Evolution vollzogen hat: Lebenswichtig ist
ein geschützter Biwakplatz, ein Kocher zum Schmelzen von Schnee, Kartoffeln,
etwas Parmesan und scharfe Steigeisenwaffen.
Darin liegt die regenerative Potenz des Aufbruchs in die Wildnis, beim Klettern in
unbekanntes Gelände werden Mobbing, das Finanzamt und die PS des eigenen Autos
belanglos. Die Batterien laden sich beim Gehen im indischen Hochland für
Herausforderungen in den Stadtschluchten von Zürich oder Berlin auf.
Dieses Leben ist immer gefährdet, mehr als zwei Dutzend Freunde des Autors
sind direkt aus Felswänden, Lawinen oder Gletscherspalten schon ins unbekannte
Land vorausgegangen. Einige Male hat Freund Hein auch schon auf Oswald Oelz
gezielt und ihn nur knapp verfehlt. Streifschüsse wie Felsbrocken, Eislawinen,
Lungenödeme und ausbrechende Haken machen das herrliche Leben bewusster,
er klettert, um intensiv zu sein und nicht, um zu sterben. «Das Geheimnis des
fruchtbaren Lebens heisst gefährlich leben, darum: baut eure Häuser an den Vesuv»,
meinte Nietzsche. Bergsteigen ist eine wunderbare Alternative.
Die Botschaften vom Jabal Misht, Cholatse, Heiligkreuzkofel und Triemlispital sind
einfach: Leben wir dieses grossartige Leben, solange wir nur ahnen, dass es
irgendwann endet und nicht erst, wenn die letzte Woche angebrochen ist.

Trekking Traumziele – Abenteuertouren

Michael Vogeley

Trekking Traumziele – Abenteuertouren auf allen Kontinenten

208 Seiten, 279 Abb. vierfarbig

17 x 24 cm

Hardcover mit Schutzumschlag
Trekken, wo die Welt noch wild ist – Abenteuertouren auf allen Kontinenten

Dieses Sehnsuchtsbuch motiviert kreative Trekker. Oder es lässt Neugierige von der weiten, wilden Welt träumen. Vogeley erzählt und beschreibt mehr als zwei Dutzend un- gewöhnliche Trekking-Höhepunkte rund um die Welt. Von «Vor der Haustür» bis «far away». Dieser kreative Appetitmacher der etwas anderen Art formt Bilder und lebendige Texte zu einem spannenden Lesebuch und Bildband.
Die Treks stimulieren Kenner zum Nachvollziehen, oder sie bringen Neugierige zum Träumen. Ungewöhnliche, oft unbekannte Touren sind der Sehnsuchtsinhalt. Das Abenteuer steht im Vordergrund, und keine der Touren findet man in einem 08/15-Reisekatalog. Den Sinn des Lebens finden. Wirkliche Entdeckungen aus eigener Kraft machen. Und die Einfachheit des Lebens in der Natur wieder erleben. Ein Feuerwerk ungewöhnlicher Trekkingmöglichkeiten rund um die oft noch so wilde Welt. Meist auf «Wegen» ohne Farbkleckse, da, wo noch niemand für einen gedacht hat. Es wartet eine erstaunliche Vielfalt an Trekkingformen: Wandern, Kanu, Skitouren, Reisen mit Hunden, Rentieren und Eseln, Langlaufen, Klettern . . . Der Fantasie des Trekkers sind keine Grenzen gesetzt. Von «leicht» bis «sehr schwer» wird eine breite Auswahl in diesem Buch beschrieben. Solche Reisen sind mehr als nur touristischer Konsum. Trekker sind Individualisten.
Dieses Buch wurde für sie geschrieben. Oder für Neugierige, die spannende Berichte lieben. «Der Weg ist das Ziel». Wer mit aktivem Einsatz seiner körperlichen und mentalen Kräfte die beschriebenen Trekkingrouten nachvollzieht oder durch sie angeregt neue Wege geht, wird erkennen, dass «Primitivität» im High-Tech- Zeitalter Erholung bedeutet. Alles scheint möglich und erreichbar.