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Baobab Books

Der Verein Baobab Books

Baobab Books ist die Fachstelle zur Förderung der kulturellen Vielfalt in der Kinder- und Jugendliteratur. Unser Symbol ist der eindrückliche Baobab, der in Afrika beheimatete Affenbrot­baum. In seinem Schatten erzählen sich Menschen Geschichten und überliefern seit Jahrhunderten Legenden an die nächste Generation.
Baobab Books hat sich dem Dialog zwischen den Kulturen ver­schrieben. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Buch, das als Kulturgut gesellschaftliche Werte differenziert vermitteln kann wie kaum ein anderes Medium.

Vorschau

Frische Fische

Kilaka, John
Frische Fische
Ein Bilderbuch aus Tansania

Aus dem Kisuaheli von Christine Hatz, deutsche Bearbeitung
von Anna Katharina Ulrich
© Baobab Books, 2001, überarbeitete Neuausgabe 2017
Originalausgabe
32 Seiten, gebunden, 29,5 x 21 cm
ISBN 978-3-905804-79-9
ab 4 Jahren
So viele Fische hat Sokwe Schimpanse schon lange nicht mehr gefangen. Er freut sich bereits auf das Sümmchen, das der Fang ihm morgen auf dem Markt einbringen wird. Aber sein Freund Hund macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Dem läuft beim Anblick der leckeren Fische das Wasser im Munde zusammen … Wird es Hund gelingen, an die Beute heranzukommen?
Die Fabel aus der tansanischen Überlieferung handelt von Freundschaft und Verrat, von Verantwortung und Versöhnung. Eine heitere, aber durchaus tiefgründige Geschichte, die mit Schalk und Humor universelle Werte vermittelt.
Das von John Kilaka im farbenprächtigen Stil der Tingatinga-Malerei illustrierte Bilderbuch war längere Zeit vergriffen und ist nun in einer überarbeiteten Neuausgabe wieder erhältlich.

»Die in kräftigen Farben gehaltenen, traditionellen Tingatinga-Malereien strahlen Lebensfreude pur aus!«, eselsohr
Zum Autor:
John Kilaka wurde 1966 im Südwesten Tansanias geboren. Schon als kleiner Junge galt seine Leidenschaft der Malerei: Als Kind zeichnete er in den Sand; als Schuljunge bemalte er in den Pausen die Schultafeln, was die Mitschüler lustig fanden, die Lehrer aber nicht gerne sahen. Mit zwanzig Jahren zog er nach Dar es Salaam und studierte Tingatinga-Malerei. Heute gehört John Kilaka zu den wichtigsten Vertretern der tansanischen Tingatinga-Kunst.

Tommy Mütze

Robson, Jenny
Tommy Mütze
Eine Erzählung aus Südafrika

Aus dem Englischen von Barbara Brennwald
© Baobab Books, 2012 – 2. Auflage 2013
84 Seiten, gebunden, 13,5 x 21 cm
ISBN 978-3-905804-39-3
ab 9 Jahren
Dumisani und Doogal, alias Doo-Dudes, sind dicke Freunde und nie um eine gute Idee verlegen. Als mitten im Schuljahr Tommy neu in ihre Klasse kommt, sind aber auch sie erst einmal sprachlos. Dieser Neue trägt eine merkwürdige Mütze, die nur seine Augen freilässt und die er weder im Unterricht noch beim Sport auszieht. Was sagt man dazu?! Die Doo-Dudes rätseln über die Gründe, und bald schon ist die ganze Schule in Aufruhr. Die Spannung steigt von Tag zu Tag, erst am Freitag lüftet sich das Geheimnis …

Tommy Mütze ist ein engagiertes Plädoyer für Vielfalt und Akzeptanz – und eine vergnügliche und spannungsvolle Geschichte aus dem heutigen Südafrika.



Pressestimmen

»Prädikat: Unbedingt lesenswert.« buch&maus

»Ein schmaler und vielschichtiger Text, an dem sich die Themen Andersartigkeit und Fremdsein bestens diskutieren lassen.« EKZ Bibliotheksdienst
Die Autorin
Jenny Robson ist in Südafrika geboren, und lebt heute in Botswana. Für ihre zahlreichen Kinder- und Jugendbücher hat sie viele wichtige Auszeichnungen erhalten, darunter den UNESCO-Preis für Kinder- und Jugendliteratur im Dienst der Toleranz. »Tommy Mütze« ist ihr drittes Buch, das auf Deutsch übersetzt wurde.

In ihrem Nachwort schreibt Jenny Robson: »Als ich ein kleines Mädchen war, galten bei uns in Südafrika die Apartheidgesetze. Ich war ein weißes Kind und durfte nur mit anderen weinen Kindern zur Schule gehen. Heute bin ich Lehrerin. In meine Klasse kommen schwarze, weiße und indische Kinder – und Kinder aus gemischten Familien. Das erinnert mich jeden Tag daran, dass in meinem Land ein Wunder geschehen ist.«

Die Übersetzung aus dem Englischen wurde mit Mitteln der Pro Helvetia gefördert durch Litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Asien, Afrika und Lateinamerika e.V.

Warum das Schwein keine Hörner hat

Mbarga, Henri (Text) / Djité, Billy (Ill.)
Warum das Schwein keine Hörner hatund andere Geschichten aus Kamerun

Aus dem Französischen von Claudia Steinitz
© Baobab Books, 2012
40 Seiten, gebunden und durchgehend illustriert, 21 x 21 cm
ISBN 978-3-905804-38-6
ab 6 Jahren
In einer Gemeinschaft gibt es stets List und Furcht, aber auch Ehrlichkeit und Versöhnung. Die Tiere in diesen Geschichten haben menschliche Eigenschaften: Sie sind klug, mutig oder eigennützig, aber auch übermütig, vorwitzig oder verträumt. Sie sind die Protagonisten dieser Fabeln aus dem Grasland Kameruns.
Beim Lesen scheint uns, als ob wir selbst im Schatten eines grossen Baumes im Dorf sässen und diesen mal poetischen, mal eigenwilligen Erzählungen aus einer anderen Welt lauschten. Henri Mbarga, selbst in Kamerun aufgewachsen, hat sie aufgezeichnet, Billy Djité aus dem Senegal hat ihnen mit seinen Illustrationen ein Gesicht gegeben.
Der Autor
Henri Mbarga wurde 1956 als eines von 19 Kindern in Kamerun geboren. Bereits mit 13 Jahren verließ er das Land und fuhr nach Paris. Dort entdeckte er seine Liebe zum Tanz und machte nach einer Ausbildung in New York international Karriere als Tänzer und Choreograph. Seit 1995 lebt er in der Schweiz. Dies ist seine erste Buchveröffentlichung.

Der Illustrator
Der 1957 geborene Billy Djité wuchs in einem Vorort von Dakar im Senegal auf. Schon früh begann er, angeregt durch die Schönheit der Natur, zu malen. Seine Bilder zeichnen sich durch Detailreichtum und Dynamik aus und wurden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. Im Weiteren gestaltet der seit 1986 in Zürich lebende Künstler auch Plakate und Buchumschläge.