Christoph Merian Verlag

Vorschau

Mission Possible?

Museum der Kulturen Basel (Hg.)

Mission Possible?

Die Sammlung der Basler Mission - Spiegel kultureller Begegnungen

Mai 2015, Deutsch

240 Seiten, 60 meist farbige Abbildungen, Klappenbroschur, 21 x 30,5 cm

ISBN 978-3-85616-669-4

Von Basel in die weite Welt: die bewegte Geschichte der Basler Mission

Die Publikation widmet sich der Basler Mission und deren Wirken seit der Entstehung im Jahre 1815. Nebst den Strategien und Handlungsfeldern und den unterschiedlichen Einsatzgebieten in Afrika und Asien wird auch die Zusammenarbeit mit der Basler Handelsgesellschaf behandelt. Die Publikation ist mit zahlreichen Abbildungen angereichert, wobei es sich zum einen um historische Aufnahmen aus dem Archiv der Basler Mission handelt und zum anderen um Objektaufnahmen der reichhaltigen Sammlung, die in der gleichnamigen Ausstellung im Museum der Kulturen zu sehen ist.

Paradise Hotel

Ueli Stilli

Paradise Hotel

Fotografien/Photographs

März 2011, Deutsch/Englisch

136 Seiten, 70 Farbabbildungen, gebunden, 22,5 x 20 cm

ISBN 978-3-85616-526-0

Momentaufnahmen aus dem Alltag in Lateinamerika, Asien und Afrika

-Fotografische Impressionen aus vierzig Jahren
-Stimmungsvolle, authentische Bilder

Bilder aus der Dritten Welt, wie man sie selten sieht: Alltagsszenen in Städten und Dörfern, Menschen bei der Arbeit, Familien zuhause. Keine Kriege, keine Katastrophen, aber auch keine sentimentalen Kinderporträts. Mehr als vierzig Jahre lang hat Ueli Stilli Lateinamerika, Asien und Afrika bereist, immer mit offenen Augen für die Menschen und ihren Alltag. Er dokumentiert ruhig und ungeschminkt und zeigt uns Momentaufnahmen, die zum Verweilen und Sinnieren über die Realitäten hinter den Bildern einladen.

Autoreninfo:
Klaus M. Leisinger, Professor für Soziologie, Autor mehrerer Publikationen und profunder Kenner der internationalen Entwicklungspolitik, stellt in einem Essay die Grundgedanken der Entwicklungszusammenarbeit dar. Die Buchautorin und Kulturjournalistin Nadine Olonetzky zeigt auf, wie Bilder aus der Dritten Welt unser eigenes Weltbild prägen.

Über den Fotografen:
Ueli Stilli (* 1945 in Zürich) war von 1997 bis 2009 in leitender Position bei der Entwicklungsorganisation ‹Swisscontact› tätig, die in mehr als zwanzig Ländern des Südens Ausbildungsprojekte durchführt.

S AM 03 – Pancho Guedes

Schweizerisches Architekturmuseum

Francesca Ferguson (Hg.)

S AM 03 – Pancho Guedes

Pancho Guedes – Vertreter einer anderen Moderne

September 2007, Deutsch/Englisch/Portugiesisch

64 Seiten, 167 meist farbige Abbildungen, broschiert, 22,5 x 30 cm

ISBN 978-3-85616-353-2

Pancho Guedes – Vertreter einer anderen Moderne

S AM 03, die dritte Ausgabe der Publikationsreihe des Schweizerischen Architekturmuseums Basel, widmet sich ganz Pancho Guedes und dessen reichem, im Lauf von 25 Jahren in Moçambique entstandenem Werk. Sie wird zweifellos alle freudig überraschen, die mit der schieren Fülle seiner kreativen Produktion vielleicht nicht vertraut sind.

Genau wie die kritischen Architekten von Team 10 in Europa mehr soziales Engagement und grössere Beachtung regionaler Besonderheiten forderten und ihr kreatives Momentum aus der schmutzigen Realität des urbanen Alltags schöpften, verabschiedete sich auch Pancho vom kolonialherrschaftlichen Denken seiner Zeit und tauchte in die Myriaden von kulturellen Einflüssen und Motiven ein, welche den ganz besonderen, afrikanischen Kosmopolitismus der Hauptstadt Lourenço Marques ausmachten.

Das unbekümmerte Schaffen von Pancho Guedes mag eine kreative Freiheit in Erinnerung rufen, die innerhalb diesses Berufszweigs nur zu selten geworden ist. Allzu oft wird der kreative Prozess des Architekten von der Notwendigkeit bestimmt, den eigenen persönlichen Stil als Marke zu definieren und sich wirtschaftlichen oder pragmatischen Zwängen zu beugen. Panchos Bauten hatten Persönlichkeit, wurden zu Gemälden, waren mit abstrakten Ornamenten aus afrikanischen Skulpturen versehen, die veränderte und adaptierte Abstraktionen afrikanischer Skulpturen darstellten, durch Träume mutiert und adaptiert, mit graphischen Mustern und Anthropomorphismen erweitert. In seiner Welt stellte sich die Frage nicht, ob es relevant oder gar politisch adäquat sei, alle Künste als integrale Bestandteile der schöpferischen Produktion mit einzubeziehen. Diese Freiheit im Ausdruck sowie der ironische Pragmatismus, mit der er das aufkeimende bunte Stadtbild von Lourenço Marques in zahlreichen Auftragsbauten definierte und kommentierte, ist gewiss diesem einzigartigen Umfeld zu verdanken, das Pancho erlaubte, den Aufgabenbereich des Architekten auf so unnachahmliche Weise zu erweitern.

Scheich Ibrahim

Historisches Museum Basel (Hg.)

Gudrun Piller, Sabine Söll-Tauchert, Daniel Suter, Therese Wollmann

Scheich Ibrahim

Der Basler Kaufmannssohn Johann Ludwig Burckhardt (1784-1817) und seine Reisen druch den Orient

Oktober 2017

84 Seiten, 67 meist farbige Abbildungen, Klappenbroschur, 19 x 24 cm

ISBN 978-3-85616-853-7

Einzige deutschsprachige Biografie über den Grenzgänger zwischen Orient und Okzident

-Mit eindrücklichen Tagebucheinträgen
-Reiches Bild- und Kartenmaterial illustriert die Reisen

Am 15. Oktober 2017 jährt sich der 200. Todestag von Johann Ludwig Burckhardt, der als Sohn eines Handelsherrn seine Kindheit in Basel verbracht hatte. Im Auftrag einer britischen Forschungsgesellschaft bereiste er unter dem Namen Scheich Ibrahim Ibn Abdallah zwischen 1809–1817 den Nahen Osten. Seine Fähigkeit, sich in fremde Kulturen einzuleben und dennoch objektiv über sie zu schreiben, macht ihn zu einem einzigartigen Zeitzeugen arabischer Lebenswelten. Für die Archäologie spielt Burckhardt als (Wieder-)Entdecker der Felsenstadt Petra und des grossen ägyptischen Tempels von Abu Simbel eine wichtige Rolle. Als einer der ersten Europäer beschrieb er zudem die Wahabiten, was einigen seiner Texte eine beklemmende Aktualität verleiht.

Die Biografie wird von zahlreichen Zitaten aus Burckhardts Briefen und Tagebüchern begleitet. Reiches Bild- und Kartenmaterial illustriert Scheich Ibrahims Reisen durch die damals noch wenig bekannten Gebiete im Nahen Osten.

Baumwolle, Sklaven und Kredite

Peter Haenger, Robert Labhardt, Niklaus Stettler

Baumwolle, Sklaven und Kredite

Die Basler Welthandelsfirma Christoph Burckhardt & Cie. in revolutionärer Zeit (1789-1815)

Mai 2004

240 Seiten, 12 Abbildungen, Klappenbroschur, 15 x 20 cm

ISBN 978-3-85616-212-2

Die Basler Firma Burckhardt & Cie. betrieb zwischen 1789 und 1812 einen weltweiten Grosshandel mit Tüchern, Baumwoll- und Farbstoffen, aber auch mit so genannten Kolonialwaren, Zucker, Kaffe und Kakao. Die geschäftlichen Aktivitäten der Burckhardts und die Integration ihres Hauses in das Geflecht der internationalen Handelsbeziehungen im Zeitlalter Napoleons bieten Stoff für ein wichtiges Kapitel der Basler Wirtschaftsgeschichte. Dabei gibt das Buch eine Antwort auf die noch heute brisante Frage nach den Verstrickungen von Schweizer Kaufleuten in den so genannten Dreieckshandel zwischen Europa, Afrika und Amerika und im Besonderen in das Geschäft mit dem Sklavenhandel.