Sie sind hier: Startseite » Verlage » Verlage L-P » Phoibos Verlag

Phoibos Verlag

Vorschau

Die Bände der Reihe „Nilus“

Die Bände der Reihe „Nilus“ präsentieren Studien zur Kultur Ägyptens und des Vorderen Orients, die überwiegend in Zusammenhang mit Ausstellungen der Papyrussammlung der Österreichischen Nationalbibliothek entstanden. Sie behandeln verschieden Aspekte des Alltagslebens in Ägypten von der altägyptischen bis in koptische Zeit.

Die Bände der Reihe "Egypt and Austria"

Der wissenschaftliche Verein Egypt and Austria hat sich zur Aufgabe gestellt, die lange Geschichte der Beziehungen zwischen den Ländern Mittel- und Südosteuropas (besonders der in der ehemaligen Habsburger-Monarchie zusammengefassten Länder) und dem Nahen Osten (mit Fokus auf Ägypten) zu erforschen. Dabei werden Themen aus der Geschichte, der Politik, der Ökonomie, der Wissenschaft und besonders der kulturellen Beziehungen behandelt. Auch das Nachleben der antiken Kulturen des Nahen Ostens (vor allem verkörpert durch die sog. „Ägyptomanie“ des 19. Jhs.) sowie die Wissenschafts- und Forschungsgeschichte der orientalistischen Fächer werden thematisiert. Die Reihe „Egypt and Austria“ veröffentlicht die Beiträge der regelmäßig organisierten internationalen Konferenzen zu den genannten Themen.

Tausend Meilen auf dem Nil.

Amelia B. Edwards

Tausend Meilen auf dem Nil.
Die Ägyptenreise der Amelia Edwards 1873/74

(deutsche Übersetzung: Gerald Höfer)
Wien 2009
ISBN 978-3-85161-010-9
448 S., zahlr. S/W-Abb. im Text, 24 x 17 cm; broschiert

Der Reisebericht Tausend Meilen auf dem Nil steht in der Tradition der klassischen Bildungsreisen des 19. Jahrhunderts, zu denen nicht zuletzt auch eine Nilkreuzfahrt gehörte. Amelia B. Edwards, die Verfasserin des englischen Originalwerkes A Thousand Miles up the Nile, unternahm die geschilderte Nilreise, die sie mit ihrer Lebensgefährtin Lucy Renshaw selbst organisierte, in den Jahren 1873/74. Auf einem gemieteten Segelboot befahren die beiden Frauen, zusammen mit einer kleinen Gruppe europäischer Reisegefährten, den Nil bis hinunter in das Grenzgebiet zum Sudan.
Amelia B. Edwards erweist sich in ihren Schilderungen als ebenso präzise wie kritische Beobachterin der zeitgenössischen ägyptischen Gesellschaft sowie der Landesnatur. Daneben gilt das besondere Interesse der Verfasserin den Denkmälern des antiken Ägypten. Dabei werden ihre gute Allgemeinbildung sowie ihre gründliche Vorbereitung auf die Reise deutlich.

So ist es offensichtlich, dass sie alle relevanten ägyptologischen Lehrwerke ihrer Zeit sowie diverse Klassiker wie Herodot gelesen hatte. Sie stellt die verschiedenen Lehrmeinungen vergleichend gegenüber und überprüft die Fakten vor Ort immer wieder selbst. Ergänzend hierzu führt sie sogar eigene Nachforschungen durch, in einem Fall sogar eine größere Ausgrabung. Auch kritisiert sie heftig die unwissenschaftliche Ausplünderung und Zerstörung der historischen Stätten Ägyptens durch europäische Glücksritter und deren einheimische Handlanger, ebenso das fehlende Interesse an Konservierungsmaßnahmen, wofür sie zahlreiche Beispiele liefert.

Die Verfasserin stellt das ägyptologische Wissen ihrer Zeit integrierend dar, womit die vorliegende Übersetzung auch ein Licht auf die Wissenschaftsgeschichte der Ägyptologie wirft. Ein Punkt, der von besonderem historischen Interesse ist, ist die Schilderung von Land und Leuten sowie einiger altägyptischer Monumente im Bereich des alten Nubiens, also des Gebiets südlich von Assuan, das nach dem Bau des Assuan-Staudamms im Nassersee versank und heute so nicht mehr erlebt werden kann.

Insgesamt bietet der Reisebericht eine gute Mischung aus nicht immer ungefährlichen Reiseabenteuern und der Vermittlung interessanter historischer Sachverhalte. Illustriert wird das Buch durch zahlreiche Schwarz-Weiß-Stiche, deren Vorlagen aus der Feder der zeichnerisch begabten Autorin selbst stammen.

Maler – Reisende – Aegypten

Angela Blaschek

Maler – Reisende – Aegypten.
Die Wahrnehmung des Alten Ägypten im 19. Jahrhundert anhand von Malern als Reisebegleiter berühmter Persönlichkeiten

Wien 2010
ISBN 978-3-85161-034-5
183 S., zahlr. Farb- und S/W-Abb., CD-Beilage, 29,7 x 21 cm; broschiert

Napoleons Kriegszug im Jahre 1798 nach Ägypten war für die Kultur- und Geschichtsforschung von ungeahnter Bedeutung – eine Ägyptomanie erfasste Europa und die „neue“ Kulturreise führte Bildungsreisende nicht mehr nach Italien, sondern nach Ägypten. In dieser Arbeit werden sieben bedeutende Ägypten-Reisende dargestellt. Viele dieser Reisenden waren schriftstellerisch tätig, entweder um Ägypten einem größeren Interessenskreis zugänglich zu machen, oder als Beleg der Authentizität des Erlebten. Einige Reiseberichte wurden mit Bildern der begleitenden Maler veröffentlicht, die pharaonische Monumente und die ägyptische Landschaft festhielten.
Alle in dieser Arbeit behandelten Maler besuchten Ägypten und malten ihre Bilder aus eigener Anschauung.

Biographien, Reiseberichte und Itinerare der einzelnen reiselustigen Persönlichkeiten werden in den Blick genommen. Untersucht wird, ob die Maler vor Ort malten oder Skizzen anfertigten und diese dann im Atelier in großen Bildern ausführten, aber auch wie diese Künstler die ägyptischen Denkmäler wahrnahmen bzw. inwieweit Zeichnungen der Realität entsprachen. Mittels der frühen Fotografien von Maxime du Camp und Frith sind in dieser Hinsicht Vergleiche möglich.

Die Untersuchung der Wahrnehmung Ägyptens im 19. Jahrhundert durch malende Reisebegleiter erweist sich auch für die Wissenschaftsgeschichte als bedeutsam: Zeichnungen, Aquarelle und Ölbilder vermitteln Details, Stimmungen und Feinheiten, die eine Fotografie nicht wiedergeben kann, und dokumentieren, in welchem Zustand sich Denkmäler in Ägypten vor der „fotografischen Zeit“ und auch zur Zeit der frühen Fotografie befanden – damit bilden sie wichtige Dokumente für die Anfänge des Fachgebietes Ägyptologie.

Persönlichkeiten.

Sylvia Schoske – Dietrich Wildung

Persönlichkeiten. Bildnisskulptur der Nachamarnazeit

(Aegyptiaca Monacensia 1)
Wien 2013
ISBN 978-3-85161-099-4
76 S., zahlr. Farb- und S/W-Abb., 24 x 17 cm; kartoniert

Anlässlich der Eröffnung des Neubaus des Ägyptischen Museums München im Juni 2013 werden in diesem Band vier Bildnisse der Nachamarnazeit vorgestellt, darunter ein im Jahr 2010 erworbener und von der Ernst von Siemens-Kulturstiftung dem Museum als Dauerleihgabe überlassener Kopf, den die Autoren als Bildnis des Pa-Ramessu interpretieren. Mit diesem Band wird die Reihe der „Aegyptiaca Monacensia“ eröffnet, die in loser Folge Werke des Ägyptischen Museums monographisch dem Publikum präsentieren wird.

Wednesday´s child is full of woe or

William M. Brashear

Wednesday´s child is full of woe or:
The seven deadly sins and some more too!

(Another Apotelesmatikon: P. Med. inv. 71.58)
(Nilus 1)
Wien 1998
ISBN 978-3-7067-0008-5
118 S., 3 S/W-Taf., 3 Farbtaf., 24 x 17 cm, broschiert

Mit den Griechen zu Tisch in Ägypten

Harald Froschauer – Cornelia Römer (Hrsg.)

Mit den Griechen zu Tisch in Ägypten

(Nilus 12)
2., korrigierte Auflage
Wien 2009
ISBN 978-3-85161-012-3
VIII + 144 S., zahlr. S/W-Abb., 4 Farbtaf., 24 x 17 cm; broschiert

Das Buch bildet den Begleitband zur Ausstellung 'Mit den Griechen zu Tisch' im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek (14. Juli-30. November 2006). Diese zeigt den Wandel in den Ess- und Trinkgewohnheiten, der mit der Eroberung Ägyptens durch Alexander den Großen im 4. Jh. v. Chr. im Land am Nil einherging. Anhand zahlreicher griechischer Dokumente gibt die Ausstellung einen lebendigen Einblick in den täglichen Speiseplan der traditionellen ägyptischen Küche und die griechischen kulinarischen Beiträge.
Die Zeugnisse gewähren dabei vorwiegend Einblicke in die Oberschicht, die Gepflogenheiten der einfachen Bevölkerung haben sich von den Pharaonen bis zu den Arabern kaum verändert. Der vorliegende Band ist in drei Abschnitte gegliedert: In den Artikeln 1- IS11 werden die wichtigsten Bestandteile der Ernährung der Menschen am Nil beleuchtet, Kapitel 12 bringt zehn Rezepte aus der römischen Zeit, Kapitel 13 enthält schließlich den eigentlichen Katalog zu der Ausstellung.

Zwischen Magie und Wissenschaft.

Harald Froschauer – Cornelia Römer (Hrsg.)

Zwischen Magie und Wissenschaft.
Ärzte und Heilkunst in den Papyri aus Ägypten

(Nilus 13)
2. korrigierte Auflage
Wien 2009
ISBN 978-3-85161-011-6
VIII + 140 S., zahlr. S/W-Abb., 7 Farbtaf., 24 x 17 cm; broschiert

Magie und Wissenschaft sind für uns so unterschiedlich, dass die Vorstellung, es gäbe etwas dazwischen, absurd erscheint. Die moderne Wissenschaft der Medizin erforscht die Phänomene von Krankheiten und Wohlbefinden des Körpers, indem sie beobachtet, vergleicht, statistisch erschließt und experimentiert. Magie dagegen, so sehen wir es, ist der Ausdruck des Verhältnisses zwischen Mensch und überlegenen Wesen, auf welche der Mensch durch Magie Einfluss zu nehmen versucht; sie sollen ihm dienen.

Für die Menschen der Antike bestand weder zwischen Magie und Religion noch zwischen Magie und Naturwissenschaft ein gravierender Unterschied. Der Arzt, der eine Rezeptur verschrieb, konnte wohl auch gleichzeitig ein Amulett anfertigen. Es war das Wissen, sei es um die richtige Mischung von Ingredienzien eines Rezeptes, sei es um die richtigen Zauberwörter, das einen Heiler ausmachte. So scheint sich die Situation darzustellen, wenn wir die vielen Papyri betrachten, die in der einen oder anderen Art medizinischen Inhalts sind, und zwar unabhängig davon, ob die Texte auf Ägyptisch, Griechisch, Koptisch oder Arabisch geschrieben sind.

Wie für alle Bereiche des täglichen Lebens in der Antike so gilt auch für die Medizin: die Papyri aus Ägypten liefern uns Informationen, über die wir für kein anderes Land verfügen.

Texts from the Early Islamic Period of Egypt.

Lejla Demiri – Cornelia Römer (Hrsg.)

Texts from the Early Islamic Period of Egypt.
Muslims and Christians at their First Encounter

Arabic Papyri from the Erzherzog Rainer Collection, Austrian National Library, Vienna

(Nilus 15)
Wien 2009
ISBN 978-3-85161-013-0
XVIII + 53 + XIII S., zahlr. Farbabb. im Text, 24 x 17 cm; broschiert
Text: englisch / arabisch

Nilus 15 ist der Begleitband zu einer Ausstellung, die sich den frühislamischen Papyri aus Ägypten aus dem Bestand der Erzherzog Rainer Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek widmete. Der vorliegende Katalog enthält 21 arabische Dokumente diverser Textgattungen: Protokolle, offizielle Dokumente betreffend Steuern und Verwaltung, Rechtstexte, literarische Texte, Privatbriefe und Texte alltäglichen Inhalts. Diese Zeugnisse liefern uns aus erster Hand unschätzbare Informationen über die ersten Jahrhunderte der islamischen Periode und tragen u. a. wesentlich zur Kenntnis der soziopolitischen, ökonomischen und administrativen Geschichte, der Wissenschaft und Alltagskultur bei. Zudem dienen sie uns als Quelle für die frühen, auf diversen Ebenen stattfindenden Beziehungen zwischen Muslimen und Christen, wofür die vorliegenden Dokumente als Beispiele dienen.

Das Phänomen Homer in Papyri

Cornelia Römer (Hrsg.)

Das Phänomen Homer in Papyri, Handschriften und Drucken

(Nilus 16)
Wien 2009
ISBN 978-3-85161-014-7
VIII + 128 S., zahlr. S/W-Abb. im Text, 6 Farbtaf., 24 x 17 cm; kartoniert

Das Buch bildet den Katalog zur Ausstellung 'Das Phänomen Homer in Paypri, Handschriften und Drucken' im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek (20. Mai 2009 - 15. Jänner 2010). Diese beleuchtet anhand der verschiedensten Medien - von den frühesten Papyri, Handschriften und alten Drucken bis hin zur aktuellen Literatur - in welch mannigfaltiger Form Homers Epen bis heute überliefert sind. Gezeigt werden Schätze aus der Papyrussammlung, der Sammlung von Handschriften und alten Drucken, der Flugblätter-, Plakate- und Exlibris-Sammlung, der Musiksammlung und dem Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek sowie der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums.

Stimmen aus dem Wüstensand.

Claudia Kreuzsaler – Bernhard Palme – Angelika Zdiarsky (Hrsg.)

Stimmen aus dem Wüstensand.
Briefkultur im griechisch-römischen Ägypten

(Nilus 17)
Wien 2010
ISBN 978-3-85161-032-1
X + 184 S., zahlr. S/W-Abb., 8 Farbabb., 24 x 17 cm; kartoniert

Das Buch bildet den Katalog zur Ausstellung 'Stimmen aus dem Wüstensand. Briefkultur im griechisch-römischen Ägypten' (10. Juni 2010 - 15. Jänner 2011). Diese präsentiert außergewöhnliche, amüsante, aber auch berührende Beispiele sowohl der Privatbriefe als auch der offiziellen Korrespondenz. Durch Inhalt oder Form sind spezielle Gruppen hervorzuheben, etwa Empfehlungs- und Kondolenzschreiben oder Geschäftsbriefe. Die zumeist unmittelbar verständliche Situation der Briefe und etliche Nachrichten allgemein-menschlichen bzw. allzu menschlichen Inhalts geben vielfältige Einblicke in das Alltagsleben. Neben griechischen und lateinischen Briefen zeigen koptische und arabische Schreiben die vielsprachige Kultur des antiken Ägypten und demonstrieren die Entwicklung der Kommunikation über einen Zeitraum vom 3. Jh. v. Chr. bis zum 9. Jh. n. Chr. Um die zwangsläufige Sprachbarriere zu überbrücken, werden im Katalog Übersetzungen aller Briefe bereitgestellt, welche versuchen, die Lebendigkeit des Originals möglichst getreu einzufangen.

Die Legionäre des Kaisers.

Bernhard Palme (Hrsg.)

Die Legionäre des Kaisers.
Soldatenleben im römischen Ägypten

(Nilus 18)
Wien 2011
ISBN 978-3-85161-052-9
X + 126 S., zahlr. S/W-Abb., 13 Farbabb., 24 x 17 cm; kartoniert

Das Buch bildet den Begleitband zur Ausstellung 'Die Legionäre des Kaisers. Soldatenleben im römischen Ägypten' (17. Juni 2011 - 14. Jänner 2012) im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek. Diese beleuchtet die Armee des Imperium Romanum zum ersten Mal aus der Sicht der Soldaten selbst und bietet mit über 60 Texten eine repräsentative Auswahl von Papyri, die entweder aus den Militärkanzleien stammen oder unmittelbar auf Soldaten, Veteranen und ihre Familien Bezug nehmen. Vielen Papyrustexten ist eine Übersetzung beigegeben, um die Legionäre und Auxiliarsoldaten in ihren eigenen Worten sprechen zu lassen. Dabei treten sie uns nicht als martialische Militaristen entgegen, sondern als Diener des Staates und Garanten der Sicherheit, als tüchtige Geschäftsmänner, gute Kameraden und sorgende Familienmitglieder. Das dienstliche und private Leben dieser am besten dokumentierten Berufsgruppe des Altertums wird eindrucksvoll sichtbar gemacht.

Gewebte Geschichte.

Bernhard Palme – Angelika Zdiarsky (Hrsg.)

Gewebte Geschichte.
Stoffe und Papyri aus dem spätantiken Ägypten

(Nilus 19)
Wien 2012
ISBN 978-3-85161-067-3
155 S., 85 Farb- und S/W-Abb., 24 x 17 cm; broschiert

Über 300 farbenprächtig dekorierte Gewebe aus dem byzantinischen und früharabischen Ägypten gehören zum Bestand der Papyrussammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Die fantasievollen Ornamente, figürlichen Darstellungen und opulenten Farben verraten viel über die modischen Vorlieben sowie den sozialen Status der antiken Menschen und vermitteln anschaulich ihre Lebenswelt.
Zusammen mit koptischen und griechischen Texten auf Papyrus geben die Textilien ebenso Einblick in die Herstellung dieser herausragenden Erzeugnisse antiken Handwerks wie in ihre Verwendung im Alltag. Der vorliegende Band widmet sich begleitend zur gleichnamigen Ausstellung im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek (15. Juni 2012 - 13. Jänner 2013) in elf Beiträgen diesem lebensnahen Kapitel antiker Kulturgeschichte.

Wege zur Unsterblichkeit.

Angelika Zdiarsky (Hrsg.)

Wege zur Unsterblichkeit.
Altägyptischer Totenkult und Jenseitsglaube

(Nilus 20)
Wien 2013
ISBN 978-3-85161-097-0
128 S., zahlr. Farb- und S/W-Abb., 24 x 17 cm; broschiert

Das Buch begleitet die Ausstellung 'Wege zur Unsterblichkeit' im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek (14. Juni 2013 - 12. Jänner 2014). Ausgehend vom ältesten Objekt der Wiener Papyrussammlung, dem Totenbuch des Sesostris aus der Zeit um 1500 v. Chr., wird anhand von Totenbuchhandschriften sowie Objekten aus dem Bestattungs- und Grabzusammenhang bis hin zu Mumientäfelchen und -porträts der Wandel in Sitten und Gebräuchen rund um Totenkult und Jenseitsglaube veranschaulicht.

Kinder Abrahams.

Armin Lange – Bernhard Palme (Hrsg.)

Kinder Abrahams.
Die Bibel in Judentum, Christentum und Islam

(Nilus 21)
Wien 2014
ISBN 978-3-85161-070-3
144 S., 48 Farbabb., 24 x 17 cm; broschiert

Das Buch ist der Begleitband zur Sonderaustellung 'Kinder Abrahams. Die Bibel in Judentum, Christentum und Islam' im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek. Der Titel spielt darauf an, dass die drei großen Buchreligionen nicht nur durch ihren gemeinsamen Stammvater Abraham, sondern auch die jahrhundertelange Auseinandersetzung mit der Bibel verbunden sind. Im Zentrum der Schau stehen folglich die Bibel und ihre Rezeption in diesen drei Weltreligionen. Mehr als 90 Exponate aus mehreren Jahrhunderten der Antike und des Mittelalters veranschaulichen die lange Zeit ihrer Textgestaltung, Überlieferung und vielfältigen Wirkungsgeschichte. Fragmente sehr alter biblischer Handschriften sind dabei ebenso zu sehen wie illuminierte hebräische Codices, frühe Korantexte und zahlreiche weitere einzigartige Objekte. Der Begleitband enthält diverse Beiträge zum Thema und einen illustrierten Katalog der Exponate.

Orakelsprüche, Magie und Horoskope.

Angelika Zdiarsky (Hrsg.)

Orakelsprüche, Magie und Horoskope.
Wie Ägypten in die Zukunft sah

(Nilus 22)
Wien 2015
ISBN 978-3-85161-135-9
152 S., zahlr. Farbabb., 24 x 17 cm; broschiert

Für die Menschen des Altertums war es eine Gewissheit, dass der Wille einer Gottheit und die vom Schicksal vorherbestimmte Zukunft durch Vorzeichen angedeutet werden, welche man durch geeignete Methoden und Kenntnisse ergründen kann. Unter den Schriftstücken des Altertums und des arabischen Mittelalters, die auf Papyri und Hadernpapier aus Ägypten erhalten sind, finden sich zahlreiche, inhaltlich sehr unterschiedliche Dokumente einer Wahrsagekunst, die sich über die Jahrhunderte hinweg großer Beliebtheit in allen Schichten der Bevölkerung erfreute. Sowohl theoretische Abhandlungen und Anleitungen als auch Texte aus der divinatorischen und magischen Anwendung gewähren Einblicke in die Gedankenwelt der Menschen, ihre Vorstellungen, Wünsche und Befürchtungen - und ihre Versuche, die Zukunft nicht nur zu erfahren, sondern auch zu bestimmen. Die Ausstellung im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek präsentierte Objekte zu diesem Thema, die ein faszinierendes Panoptikum der astrologischen und mantischen, magischen und prophetischen Praktiken ergeben. Der Begleitband enthält diverse Beiträge zum Thema und einen illustrierten Katalog der Exponate.

Hieroglyphen und Alphabete.

Bernhard Palme (Hrsg.)

Hieroglyphen und Alphabete.
2500 Jahre Unterricht im Alten Ägypten

(Nilus 23)
ISBN 978-3-85161-152-6
114 S., zahlr. Farbabb., 24 x 17 cm; broschiert

Im alten Ägypten war Wissen Macht und das Schreiben und Rechnen eine elitäre Angelegenheit: Nur Priester und staatliche Amtsträger beherrschten die komplizierte Hieroglyphenschrift, Schulen existierten nur in Form von kostspieligem Privatunterricht. Die Österreichische Nationalbibliothek beherbergt in ihrer Papyrussammlung zahlreiche bemerkenswerte Objekte aus Papyrus, Pergament und Ton, die Lehre und Lernen bis ins arabische Frühmittelalter hinein eindrucksvoll vermitteln - ihnen widmete sich eine Ausstellung im Papyrusmuseum, deren Begleitband diverse Beiträge zum Thema und einen illustrierten Katalog der Exponate enthält.

Handschriften und Papyri.

Daniela E. Mairhofer – Bernhard Palme – Danuta R. Shanzer (Hrsg.)

Handschriften und Papyri.
Wege des Wissens

(Nilus 24)
Wien 2017
ISBN 978-3-85161-169-4
168 S., zahlr. Farb- und S/W-Abb., 24 x 17 cm; broschiert

Wissen, Information und Vernetzung waren in der vormodernen Welt ebenso wie heute eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Aber die Vermittlung von Wissen war in der Zeit vor dem Buchdruck schwierig und mühevoll und die Verbreitung von Schriftgut ebenso wie der Transport von brieflichen Mitteilungen ein heikles und langwieriges Unterfangen. Umso wichtiger war die Pflege von persönlichen Netzwerken: Antike Papyri und mittelalterliche Handschriften waren die Medien der Vermittlung und des Austausches. Sie legen beredtes Zeugnis ab von den Bemühungen der Menschen um den Zugang zu Bildung und Literatur, illustrieren aber auch die Verbreitung von Nachrichten über die oftmals weit gespannten Netzwerke der Kommunikation. Fast alles, was wir heute an schriftlichem Kulturgut des Altertums besitzen, ist über diese 'Wege des Wissens' überliefert.

Christliches mit Feder und Faden.

Jutta Henner et al. (Hrsg.)

Christliches mit Feder und Faden.
Christliches in Texten, Textilien und Alltagsgegenständen aus Ägypten

Katalog zur Sonderausstellung im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek aus Anlaß des 14. Internationalen Kongresses für Christliche Archäologie

(Nilus 3)
Wien 1999
ISBN 978-3-7067-0010-8
VIII + 128 S., zahlr. S/W-Abb., 8 Farbtaf., 24 x 17 cm, broschiert

Anlässlich des 14. Internationalen Kongresses für Christliche Archäologie in Wien im September 1999 fand im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek eine Sonderausstellung mit christlichen Objekten des Museums statt.
Sie sollte erstmals auf das christliche Material im Rahmen der Wiener Papyri, Pergamente und Textilien aufmerksam machen. Befinden sich doch darunter so bedeutende Stücke wie die Fragmente eines der ältesten neutestamentlichen Papyris, nämlich der sogenannte Chester Beatty.
Der nach Themenkreisen (Bibel, Apokryphen, Liturgica, Kirchengeschichte Alltag und Kirche, Schule etc.) geordnete Katalog liefert aber auch zu den weniger bekannten Objekten jeweils einen ausführlichen Kommentar und meist auch eine Abbildung.

Siegel und Papyri.

Alexandra-Kyriaki Wassiliou (Hrsg.)

Siegel und Papyri.
Das Siegelwesen in Ägypten von römischer bis in früharabische Zeit

Katalog zur Sonderausstellung des Papyrusmuseums der Österreichischen Nationalbibliothek in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften/Kommission für Byzantinistik, 20. 9.-31. 12.1999

(Nilus 4)
Wien 1999
ISBN 978-3-7067-0011-5
XII + 51 S., zahlr. S/W-Abb., 4 Farbtaf., 24 x 17 cm, broschiert

Schon seit Jahrtausenden war es im Nahen Osten üblich, Warenlieferungen und Schriftstücke mit Tonsiegeln zu versehen. In diesem Katalog einer Sonderausstellund werden Siegel aus Ägypten vorgestellt, die zur Siegelung von Papyri verwendet wurden und noch vielfach an den Papyrusrollen befestigt sind, wobei das Siegel durch den Papyrus datiert werden kann. Der zeitliche Rahmen der ausgestellten Siegel reicht vom 1. bis 8. Jh. n. Chr., die auf ihnen verwendeten Sprachen sind Arabisch, Koptisch und Griechisch. Ergänzend zu den Tonsiegeln werden noch einige teilweise vergoldete Siegelringe aus Bronze aus der Privatsammlung Tamerit präsentiert.

Hauptsache: eine Mumie im Wohnzimmer.

Ulrike Horak et al. (Hrsg.)

Hauptsache: eine Mumie im Wohnzimmer.
Ägypten – Zypern – griechisch-römische Antike und die Sammlerleidenschaft im 19. Jahrhundert

Katalog der Antiken des Rollettmuseums Baden

(Nilus 5)
Wien 2002
ISBN 978-3-901232-32-9
VIII + 152 S., zahlr. S/W-Abb., 12 Farbtaf., 24 x 17 cm, broschiert

Dieser Band präsentiert den Bestand an Antiken des Rollettmuseums Baden. Dieses Museum, das aus einem Privatmuseum hervorgegangen ist, lässt noch unverhüllt die Aktivitäten privaten Sammelns erleben. Zur Charakteristik von - wie man es heute nennen würde - 'privatem Kultursponsoring' bietet das Rollettmuseum erstklassiges Quellenmaterial. Auf einen historischen Rückblick über die Sammlung folgt der nach Objektgruppen geordnete Katalog. Jedes Objekt ist in Schwarzweiß-Bildern beim Katalogtext abgebildet, etlichen wurde auch eine Zeichnung als Unterstützung zur photographischen Wiedergabe beigegeben. Von einigen wenigen Objekten sind auch Farbabbildungen vorhanden.

Ein Buch verändert die Welt.

Harald Froschauer et al. (Hrsg.)

Ein Buch verändert die Welt.
Älteste Zeugnisse der Heiligen Schrift aus der Zeit des frühen Christentums in Ägypten

(Nilus 7)
Wien 2003
ISBN 978-3-901232-36-7
X + 100 S., zahlr. S/W-Abb., 7 S/W-Taf., 2 Farbtaf., 24 x 17 cm, kartoniert

Das Papyrusmuseum der Papyrussammlung der Österreichischen Nationalbibliothek widmete dem Bibeljahr 2003 eine Sonderausstellung, die zu den Anfängen der Bibelüberlieferung in Ägypten führt und das frühe Auftreten der Bibel dokumentiert. Die ausgestellten Objekte geben in ihrer Erscheinungsform, ihrer Ausstattung und in der sprachlichen Vielfalt Einblick in den Einfluss, den die Bibel im Alltagsleben der frühen Christen genommen hat.

Besonders geht es um die kultur- und buchgeschichtliche Bedeutung der Bibel. So wird die Entwicklung einer eigenen Buchform (Codex) von der Zeit des frühen Christentums bis hin zu den ersten Prunkexemplaren angeführt, deren prächtigster Vertreter die Wiener Genesis ist. Es werden aber auch Aspekte des Einwirkens der Bibel in neue Lebensbereiche - etwa in den Schulunterricht - aufgezeigt.

Mit der Verbreitung der Bibel beginnt die Arbeit an der Bibel in Form von Exegesen und Dichtungen, z. B. der des Romanos Melodos (5./6. Jh.), der seinen festen Platz auch heute noch im orthodoxen Kirchengesang hat. Den Einfluss der Bibel auf die Alltagskultur behandelt schließlich ein weiterer Themenschwerpunkt. Gezeigt wird, wie heidnische Szenendarstellungen auf Stoffen und Kleinobjekten mit dem verstärkten Auftreten der Christen durch Motive aus der Bibel ersetzt werden.

Tod am Nil.

Harald Froschauer et al. (Hrsg.)

Tod am Nil.
Totenkult im antiken Ägypten

(Nilus 8)
Wien 2003
ISBN 978-3-901232-41-1
X + 134 S., zahlr. S/W-Abb., 8 S/W-Taf., 8 Farbtaf., 24 x 17 cm, kartoniert

Dieser Band erschien aus Anlass einer Sonderausstellung, die das Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek unter dem Titel 'Tod am Nil. Totenkult im antiken Ägypten' zeigte. Sie widmete sich dem Thema 'Tod' und 'Todeszeremoniell' am Nil von pharaonischer bis islamischer Zeit.

Während man gewöhnlich mit den Worten 'Totenkult' und 'Ägypten' Schlagworte wie Pyramiden, Tal der Könige oder Mumien in Verbindung bringt, versucht diese Ausstellung vor allem den Tod der einfachen Leute aus unterschiedlichsten Zeiten und Kulturen in den Vordergrund zu rücken. Die Bestände der weltweit größten Papyrussammlung bieten dazu einen reichhaltigen Fundus an Objekten und Textbelegen.

In all diesen Bereichen der Bestattung und des Totenkults spiegeln sich die Beziehungen zwischen den einzelnen Kulturen und deren gegenseitige Beeinflussung sehr gut wieder. Als Beispiel sei das Phänomen der Mumifizierung genannt, die von der pharaonischen bis zur christlichen Zeit durchgehend praktiziert wird. So kann diese Ausstellung auch sehr schön zeigen, wie trotz der mahnenden Predigten der christlichen Theologen der Frühzeit, dem Totenkult im Hinblick auf die Auferstehung keine Bedeutung zu schenken, in der Realität die Christen die heidnischen Praktiken sehr wohl beibehielten.

"... und will schön sein".

Harald Froschauer – Hermann Harrauer (Hrsg.)

"... und will schön sein".
Schmuck und Kosmetik im spätantiken Ägypten

(Nilus 9)
Wien 2004
ISBN 978-3-901232-47-3
VIII + 129 S., zahlr. SW-Abb., 9 Farbtaf., 24 x 17 cm, kartoniert

Dieser Band bildet das Begleitbuch zur Ausstellung ' und will schön sein. Schmuck und Kosmetik im spätantiken Ägypten' im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek (24. März - 30. Juli 2004). Der Titel verrät das Leitbild der Ausstellung, die mit etwa 120 Objekten aus der Papyrussammlung Einblicke in die antike Schönheitspflege gewährt. Die Papyri, Papiere und Realien zeigen, welche Maßnahmen im Dienste der Schönheit stehen können und dass nicht jedem Bemühen der Erfolg sicher ist.

Wie aus dem Untertitel hervorgeht, steht bei der Ausstellung die Schönheitspflege der Ägypter und Ägypterinnen in der Spätantike im Mittelpunkt. Unzählige Toilettegeräte und Schmuckstücke aus der Zeit vom 1. Jh. v. Chr. bis zum 7. Jh. n. Chr. geben ebenso wie die schriftlichen Quellen auf Papyrus und Papier Aufschluß darüber, wie ein ideales Aussehen erreicht werden sollte und womit die Schminkköfferchen und Schmuckschatullen der Menschen gefüllt waren. Der Begleitband enthält den Katalog und fünf Essays, die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

Visualizing the Orient

Adéla Jůnová Macková – Lucie Storchová – Libor Jůn

Visualizing the Orient:
Central Europe and the Near East in the 19th and 20th Centuries

(Egypt and Austria X)
Prag 2016
ISBN 978-80-7331-248-0
262 S., zahlr. S/W-Abb., 22 x 16 cm; broschiert

Ägyptens Erbe in Europa

Irena Lazar – Johanna Holaubek (Hrsg.)

Dedišcina Egipta v srednji Evropi – Egypt’s Heritage in Europe – Ägyptens Erbe in Europa

(Egypt and Austria V)
Koper 2009
ISBN 978-961-6328-76-0
279 S., zahlr. S/W-Abb., 22 x 16 cm; broschiert

Crossroads of Egyptology

Adéla Jůnová Macková – Pavel Onderka (Hrsg.)

Crossroads of Egyptology
The Worlds of Jaroslav Černý

(Egypt and Austria VI)
Prag 2010
ISBN 978-80-7036-298-3
256 S., zahlr. Farb- uind S/W-Abb., 22 x 16 cm; broschiert

Representations

Konrad Antonicek – Regina Hölzl – Libor Jùn

Representations

(Egypt and Austria VII)
Prag 2012
ISBN 978-80-7331-247-3
211 S., zahlr. S/W-Abb., 22 x 16 cm; broschiert

Perception of the Orient in Central Europe

Lubica Hudáková – Jozef Hudec (Hrsg.)

Perception of the Orient in Central Europe (1800-1918).
Proceedings of the Symposium held at Betliar, Slovakia (October 21st to 24th, 2013)

(Egypt and Austria IX)
Kraków 2016
ISBN 978-83-7490-932-7
408 S., zahlr. Farb- und S/W-Abb., 21 x 15 cm; broschiert