Programm

Somedia Buchverlag
Somedia Production AG
Zwinglistrasse 6
CH-8750 Glarus
Schweiz

Komm ich zeige dir Afrika

Chinenye & Daniel Deplazes

Komm, ich zeige dir Afrika

ISBN: 978-3-906064-43-7
Umfang: 100 Seiten
Einband: Paperback

Damian ist 11 Jahre alt und geht in Chur in die 6. Klasse. Nach den Sommerferien kommt eine neue Mitschülerin mit dem Namen Chidinma in seine Klasse. Sie trägt bunte Tücher und ihre Haare sind voller kleiner Zöpfe. Chidinma stammt aus Nigeria. Damian wird mit ihr für das grosse Schulprojekt über Ameisen eingeteilt. Trotz mancher Zweifel von seinem besten Freund Nino sowie dem Rest der Klasse und sogar von seiner eigenen Mutter, lässt er sich auf das Projekt ein. Immer mehr wird er in den Bann von Chidinma gezogen und beginnt die Dinge mit anderen Augen zu sehen. Seine kleine Gedankenwelt wird durch das Zusammentreffen der zwei Kulturen komplett auf den Kopf gestellt.

Die Autoren:

Chinenye & Daniel Deplazes sind beide 1985 geboren.
Chinenye ist in Ilanz aufgewachsen und Daniel in Chur. Die zwei Autoren sind seit 2013 miteinander verheiratet und sind beide Lehrpersonen für die Primarstufe. Das Buch «Komm, ich zeige dir Afrika» ist ihr erste Veröffentlichung.

Uferlos

Andrea Vogel, Beatrice Keck

Uferlos

Mit dem Orion von Timbuktu nach Marrakesch Sachgebiet: Fotoband
Umfang: 226 Seiten, gebunden, mit zahlreichen Farbfotos, 22,0 x 29,0 cm

ISBN-Nr.: 978-3-905688-36-8

Zum Buch:

Geschichten und Gedanken auf dem Weg über den Hitzepol der Erde

Der Bündner Andrea Vogel unternimmt anfangs 2008 eine aussergewöhnliche Expedition durch die grösste Wüste der Erde: die Sahara. Den Startpunkt bildet die sagenumwobene Stadt Timbuktu in Mali.Das Ziel ist die Handelsstadt Marrakesch in Marokko. Dazwischen liegt eine der faszinierendsten und unbekanntesten Landschaften unseres Planeten. Diese Süd-/Norddurchquerung war im Mittelalter der wichtigste Handelskarawanenweg von Schwarzafrika nach Europa. Auf der historischen Route bewältigt der Grenzgänger über 3000 km; unter anderem über den Hitzepol der Erde, durch das Erg Chech, eines der grössten Sandmeere unseres Planeten, und über den Berg Jebel Toubkal, mit 4167m der höchste Gipfel Nordafrikas. Andrea Vogel ist nach mehr als 150 Jahren der erste Europäer, der auf den Spuren der historischen Afrika-Forscher diese körperliche und mentale Spitzenleistung vollbringt und den Brückenschlag zu sozialen und kulturellen Themen vollzieht.Mit seinen eindrücklichen Fotografien, seinen authentischen Ausführungen, seiner reichen und tiefen Gedankenwelt sowie interessanten Hintergrundinformationen lässt Andrea Vogel im vorliegenden Buch einen unbekannten Teil unseres Planeten erlebbar werden. Er motiviert die Menschen, ihren eigenen Sehnsüchten nachzugehen und das scheinbar Unmöglichein die Tat umzusetzen.

Die Orion-Tour steht unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission.

Andrea Vogel im Profil
Andrea Vogel, 1958 in Grüsch geboren, im Kanton Graubünden aufgewachsen, hat seit einigen Jahren als Visionär, Grenzgänger und Fotograf von sich reden gemacht.Mit der «Grenztour Schweiz» fand Andrea Vogel nach vielen Expeditionen im Ausland zurück zu den heimischen Bergen. «Die ‹Grenztour Schweiz›ist härter und intelligenter als die Besteigung eines Achttausenders» (Reinhold Messner). In Graubünden verwirklichte Andrea Vogel zudem das Heimatprojekt «Mount Everest in der Schweiz». Mit diesem Projekt stellte der Spezialist des «mind over matter» erneut einen Weltrekord auf, der, wie auch die «Grenztour Schweiz», im Guiness-Buch der Rekorde festgehalten ist. Sein neuestes Projekt, die Orion-Tour, mit seinen historischen Bezügen, den ethnischen, transkulturellen und sozialen Aspekten, den physischen und psychischen Grenzerfahrungen, bietet einen derart weit gefächerten Themenkatalog, dass es gar unter das Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission gestellt werden konnte.

Beatrice Keck im Profil
Seit 14 Jahren mit Andrea Vogel verheiratet, begleitet die Rechtsanwältin, Betriebswirtin und Mediatorin alle Projekte beratend, koordinierend, recherchierend und schreibend. Sie unternimmt zudem ihre eigenen Reisen in unbekannte Gegenden, immer mit offenen Sinnen für interessante Interviewpartner und berührende Naturerlebnisse.

Buchbesprechungen:

«Heiss? Heiss ist, wenn man auf dem Fussmarsch durch die Wüste den Schatten des einzigen Baum ansteuert, den Allah in seiner allmächtigen Güte mitten im unendlichen Nirgendwo hat wachsen lassen. Schmerzen? Weh tut es, wenn man fast verrückt ist vor Durst, mit dem Rest des Rests des Trinkwassers aber die blutverkrusteten Socken von den Füssen lösen muss. Andrea Vogel sitzt in seinem Haus in Luzern und erzählt solche Geschichten, als seis das Normalste der Welt, im Alleingang 500 Kilometer durchs grösste Sandmeer der Welt – den Erg Chech – zu wandern. Durch dieses militärische Sperrgebiet Algeriens, wo sich nur Wüstenfüchse und Al Kaida-Terroristen, Schlangen und Wegelagerer ein Stelldichein geben.»

Coop-Zeitung, 18. November 2008


«Da hatte er noch keine 800 Kilometer in den Knochen, und seine Begleiter machen schon schlapp! ‹Abdou›, sagt Vogel. ‹Entweder reissen wir uns zusammen und marschieren morgen geradeaus weiter in den Norden. Nach Marrakesch. Oder wir kehren zurück – und du landest im Gefängnis.›Mit der Drohung wollte Vogel seinen Begleiter testen. ‹Dann geh ich lieber ins Gefängnis›, stiess Abdou hervor. In diesem Moment wusste Vogel: Wenn solche Drohungen keine Wirkung mehr haben, muss man die Übung abbrechen. Und das tat Vogel dann auch. Niedergeschlagen kehrte er heim. Freunde versuchten, ihn aufzumuntern. Doch er blieb untröstlich.
Zwei Jahre später, imFebruar 2008, wagt er es erneut – diesmal sogar allein. Seine Frau Beatrice Keck, von Beruf Rechtsanwältin, hilft ihm bei der Vorbereitung. Wiederum reist er im Schutz einer Karawane zur Salzmine Taoudenni. Nie hat er einen Ort gesehen, an dem härter gearbeitet wird. 300 Männer bauen in der brütenden Hitze Salzplatten ab, Frauen haben keinen Zutritt. Nach seinem Halt in Taoudenni steht Andrea Vogel die schwierigste Passage bevor: die 500 Kilometer lange Durchquerung des Sandmeers Erg Chech. (...) Zurück in der Schweiz, verarbeitet er Bilder und Tagebuchnotizen zu einem Buch über die Magie der Wüste: ‹uferlos› lautet der sinnige Titel.»
Schweizer Familie, Nr. 45, 6. November 2008

Ein Bündner erfährt die Welt

Andrea Hämmerle

Ein Bündner erfährt die Welt

45 Jahre auf Reisen

ISBN: 978-3-906064-13-0
Umfang: 200 Seiten

Andrea Hämmerle hat neben der Politik eine andere Leidenschaft: das Reisen. Seit 1966 war er immer wieder unterwegs. Mit Freunden, mit seiner Frau, mit der Familie oder auch allein besuchte er alle Kontinente. Er reiste per Autostopp, mit dem 68-er Kultauto Döschwo, auf einem Frachtschiff oder Luxusliner, mit der Eisenbahn und eben auch mit dem Düsenjet. In seinem reich bebilderten Buch berichtet Andrea Hämmerle von diesen Reisen. Packend erzählt er Geschichten von Pannen in der Sahara, vom Strandleben neben dem Beiruter Flughafen, vom einsamen Inkatrail nach Machu Picchu, von der Hitze in der Wüste und der Kälte im sibirischen Winter. Als politischer Mensch interessierte er sich stets für die geschichtlichen Hintergründe und die aktuellen Ereignisse vor Ort. Diese Aspekte kommen im Buch nicht zu kurz. Wichtige Schwerpunkte bilden Länder und Orte, die heute für Reisende weitgehend tabu sind: Syrien, Afghanistan, Algerien, der Sahel..