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Unrast Verlag

UNRAST Verlag
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D-48043 Münster

Programm

Dekolonisierung des Denkens

Ngugi wa Thiong’o
Dekolonisierung des Denkens
Essays über afrikanische Sprachen in der Literatur
aus dem Englischen von Thomas Brückner
ISBN 978-3-89771-235-5
Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Seiten: ca. 220
Ausstattung: Softcover

Sein literarisches Werk macht den kenianischen Kulturwissenschaftler und Schriftsteller Ngugi wa Thiong’o [Autor u.a. von ›Herr der Krähen‹, ›Der gekreuzigte Teufel‹ oder ›Träume in Zeiten des Krieges‹] seit vielen Jahren zu einem Kandidaten für den Literaturnobelpreis. In seiner Essay-Sammlung Dekolonisierung des Denkens analysiert er die geistigen Folgen des europäischen Kolonialismus, der Unterdrückung der Sprachen Afrikas und damit auch der Zerstörung von Kulturen.

Als das Ende der kolonialen Herrschaft erkämpft war, bestand die europäische kulturelle Dominanz fort. Europas Sprachen, sein Denken, sein Blick auf Geschichte und Gegenwart beeinflussen das afrikanische Selbstverständnis bis heute. Durch die Essays von Thiong’o wird deutlich, dass die afrikanischen Sprachen ein wesentliches Mittel zur Befreiung von kolonialen Herrschafts- und Denkstrukturen sind. Denn die Sprache bildet den Grundstein für die Vermittlung von Kultur und Geschichte.

Ergänzt wird die nun erstmals auf Deutsch vorliegende Essaysammlung durch aktuelle Beiträge des senegalesischen Schriftstellers Boubacar Boris Diop und des südafrikanischen Autors Sonwabiso Ngcowa. Beide umreißen die Bedeutung, die Thiong’os Thesen in ihrer Heimat erlangten. Das Nachwort stammt von Mukoma wa Ngugi, einem Sohn Ngugi wa Thiong’os.

Autor:
Ngugi wa Thiong’o

Ngugi wa Thiong’o wurde 1938 in Limuru, Kenia geboren. Bis zu seiner Verhaftung im Jahr 1977 arbeitete er als Dozent an der Universität von Nairobi. Anlass der Verhaftung war ein in seiner Muttersprache Gikuyu verfasstes Theaterstück. Auf Intervention von Amnesty International kam er nach einem Jahr frei und ging ins Exil nach London. Später siedelte Ngugi wa Thiong’o in die USA über. Dort lehrte er Literaturwissenschaften unter anderem an der Yale University, der New York University und an der University of California, Irvine.

Ngugi wa Thiong’o ist Autor der Romane Herr der Krähen und Träume in Zeiten des Krieges.

Die Mali-Intervention

Bernhard Schmid

Die Mali-Intervention

Befreiungskrieg, Aufstandsbekämpfung oder neokolonialer Feldzug?

ISBN 978-3-89771-051-1
Erscheinungsdatum: März 2014
Seiten: 158
Ausstattung: broschiert

Das Eingreifen Frankreichs in Mali stellt eine in vielfacher Hinsicht außergewöhnliche Intervention dar und steht am Knotenpunkt vielschichtiger Probleme. Es handelt sich um den militärischen Feldzug eines notorisch als Neokolonialmacht bekannten Landes, der dennoch vielfach von der Bevölkerung in Mali und Westafrika beklatscht und begrüßt wurde. Die Intervention wurde zum Teil als Korrektur von Entwicklungen, die durch die vormalige französisch-britische Intervention in Libyen (2011) mit ausgelöst worden waren, präsentiert.

» [...] eine gute Einführung zu Ökonomie und Geschichte Malis. Es ist interessant für Leser_innen, die sich mit dem Aufstand 2012 und der Intervention 2013 beschäftigen wollen.« uMlungu, izindaba.info, 18.09.2014

Zugleich wirft sie neue Probleme auf. Inzwischen ist nicht mehr absehbar, wann die Intervention respektive die militärische Präsenz in Mali enden soll. Der Generalsekretär der UN wünscht bereits eine längerfristige Präsenz von französischen Militärs im Namen der Terrorismusbekämpfung, »parallel zu einer Stabilisierungstruppe« der UN mit 11.200 Soldaten. Einige andere EU-Staaten sind, neben Ländern der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft, bereits eng in die französische Intervention eingebunden - in erster Linie Deutschland, das nach den Franzosen das zweitstärkste nicht-afrikanische Militärkontingent stellen wird.

Der Autor:

Bernhard Schmid, geboren 1971, lebt in Paris, Dr. iur., arbeitete von 2007 bis 2014 als angestellter Jurist bei einer antirassistischen Nichtregierungs-Organisation, danach 2014/15 als juristischer Berater für die CGT (den stärksten französischen Gewerkschaftsdachverband). Im Jahr 2016 arbeitet er an seiner Niederlassung als Anwalt, die voraussichtlich bis Jahresende erfolgt. Daneben ist er nebenberuflich als freier Journalist tätig und Autor mehrerer Bücher, darunter ›Algerien – Frontstaat im globalen Krieg?‹ und ›Das koloniale Algerien und Frankreich in Afrika. Eine Neokolonialmacht in Europa im 21. Jahrhundert.‹ Seine Themenschwerpunkte sind die extreme Rechte in Frankreich und Europa, Algerien und das französischsprachige Afrika, Gewerkschaften und soziale Bewegungen in Frankreich.

Frankreich in Afrika

Bernhard Schmid

Frankreich in Afrika

Eine (Neo)Kolonialmacht in der Europäischen Union zu Anfang des 21. Jahrhundert
ISBN 978-3-89771-034-4
Erscheinungsdatum: Oktober 2011
Seiten: 312
Ausstattung: softcover

Bernhard Schmids neues Buch vermittelt ein detailliertes Bild von Frankreichs postkolonialem Einfluss in Afrika. Unter anderem geht es den aktuellen Fragestellungen nach, welche Rolle die »Mittelmeerunion« spielt, die von Präsident Sarkozy als Kern eines neuen »EurAfrika« bezeichnet wurde, und wie das offizielle Frankreich mit dem Vorwurf umgeht, 1994 in Rwanda den Völkermord begünstigt, gefördert und unterstützt zu haben.
Darüber hinaus beleuchtet Bernard Schmid den Einfluss der neuen Akteure China und USA auf den Kontinent, die innere Verfasstheit der afrikanischen Staaten sowie die dort vorherrschende Rentiersökonomie.
Schon in den letzten 15 Jahren tobt ein heftiger, mit politischen und ökonomischen, seltener mit militärischen Mitteln ausgetragener Kampf um eine Neuverteilung der Einflusszonen der führenden Großmächte in Afrika.

Bis zum Ende des Kalten Krieges waren breite Teile Nord-, West- und Zentralafrikas (zuzüglich Madagaskar) als postkolonialer »Hinterhof« zum festen Bestandteil der Einflusssphäre Frankreichs gerechnet worden. Heute muss die Pariser Politik sich bemühen, ihren Einfluss beizubehalten, während neue Akteure auf dem Kontinent Fuß zu fassen versuchen. Zu ihnen zählen die USA, die seit der Clinton-Ära in wachsendem Ausmaß Sympathiewerbung in den afrikanischen Ländern betreiben. Zu einem weiteren wichtigen Akteur hat sich China entwickelt, das jedenfalls ökonomisch sehr präsent ist.

"Für alle, die sich für die post-koloniale Geschichte und Gegenwart Afrikas interessieren, lesenswert."
Ismail Küpeli auf kritisch-lesen.de

Was aber ist mit Frankreich? Ist der Einfluss der früher im Nord- und Westteil des Kontinents dominanten Neokolonialmacht aufgrund dieser neuen geopolitischen Rivalitäten nunmehr passé?
Dieses Buch versucht, ein detailliertes Bild über die Rolle des postkolonialen Einfluss Frankreichs zu vermitteln.

"Ein interessantes, gut recherchiertes Buch zur speziellen Rolle Frankreichs als (Neo-)Kolonialmacht in Afrika, über das bei uns viel zu unbekannte „System Françafrique“.
Lo'Nam April/Mai 2012

"Bernhard Schmid versteht es (...) der Komplexität seines Gegenstandes sachlich und differenziert gerecht zu werden."
Stefan Brüne in welt-sichten 3-2012

Afrika und die deutsche Sprache

Susan Arndt, Antje Hornscheidt (Hg.)

Afrika und die deutsche Sprache

Ein kritisches Nachschlagewerk

ISBN 978-3-89771-424-3
Erscheinungsdatum: März 2009
Seiten: 266
Ausstattung: softcover

Unter Mitarbeit von:
Marlene Bauer, Andriana Boussalas, Katharine Machnik und Kathrin Petrow

2. Auflage 2009
Zentrales Anliegen dieses Buches ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Rassismus und Sprache eng miteinander verknüpft sind. Viele heute gebräuchliche Begriffe haben eine kolonialistisch geprägte, rassistisch wirkende Bedeutungsgeschichte, die auch heute noch zum Ausdruck kommt. Anliegen des Buches ist es aufzuzeigen, wie Begriffe zu Afrika im weitesten Sinne rassistisch gebraucht und welche Konzepte mit ihrer Benutzung transportiert werden. Das Buch soll Menschen zum Nachdenken anregen, die meinen, längst reflektiert zu sprechen. Vielen ist nicht bewusst, dass Begriffe wie „Mischling“, „Schwarzer Kontinent“, „primitiv“ oder „Häuptling“ einen diskriminierenden Gehalt haben..
Im Hauptteil des Buches können über 30 kolonial und rassistisch geprägte Begriffe nachgeschlagen werden, mit denen Afrika und Schwarze bezeichnet werden. In ergänzenden Beiträgen wird die Wechselwirkung von Rassismus und Sprache diskutiert sowie mit einer exemplarischen Analyse eines Zeitungsartikels vorgeführt, wie sich auch unabhängig von rassistischen Begriffen der rassistische Diskurs sprachlich manifestiert.

Das Buch ist geeignet für die politische Bildung und Wissenschaft und möchte nicht nur Personen in multiplikatorischen Positionen wie etwa Lehrer/innen, Schulbuchautor/innen, Verlage, Wissenschaftler/innen und öffentliche Institutionen erreichen.

Presse

"Wer sich für das Gewordensein von Sprache, ihre historischen Bedingungen und Kontexte, interessiert, für den ist Arndts und Hornscheidts Text allerdings Pflichtlektüre. Neben der versierten und überaus wichtigen ideologiekritischen Schelte für selbstverständlich gewordene Begriffe bieten die Autorinnen nämlich auch konkrete Alternativen zum tendenziösen Sprachgebrauch." Judith Reker - SPIEGEL ONLINE

"Der Band (...) regt an, die eigene Sprache zu hinterfragen und sensibler mit ihr umzugehen." Thomas Mösch, Deutschlandfunk, “Politische Literatur"

"Mit 'Afrika und die deutsche Sprache' haben die Autorinnen (...) ein wichtiges Nachschlagewerk geschrieben, das helfen kann, die kritische Reflexion seiner Leser/innen anzuregen. Der Verlag hofft, dass besonders Personen in „multiplikatorischen Funktionen“ sich mit dem Buch beschäftigen. Diesem Wunsch kann der Rezensent sich nur anschließen. Hoffentlich wurden einige Exemplare an die verschiedenen Redaktionen deutscher Wörterbücher verschickt."
Micha Ostermann in 'Die Berliner Literaturkritik'

"Afrika und die deutsche Sprache konfrontiert die LeserInnen mit ihrem eigenen Eingebundensein in einen nicht selbstverständlichen und schon gar nicht von kolonialer rassistischer Geschichte freizusprechenden »Wortschatz«. Denjenigen, für die sich daraus eine Verantwortung bzw. Veranlassung zum eigenen kritischen Umgang mit Sprache ergibt, können das Buch und die vorgestellten Ansätze eine wichtige Hilfestellung sein. Dabei verweisen die HerausgeberInnen insbesondere auf Arbeitsbereiche, in denen sowohl Bewusstsein als auch »allgemeingültiges« Wissen geprägt und vermittelt werden."
Ronja Eberle in Huch! Zeitung der studentischen Selbstversorgung an der HU Berlin
http://www.refrat.hu-berlin.de/huch/

AfrikaBilder

Susan Arndt (Hg.)

AfrikaBilder [eBook]
Studien zu Rassismus in Deutschland

ISBN 978-3-95405-001-7
Erscheinungsdatum: April 2012
Seiten: 464
eBook
Ausstattung: ePub

Die Print-Version dieses Titels ist vergriffen, wir haben es daher als eBook neu aufgelegt!

Hinweis zum Bestellvorgang: Nach Bestätigung der Zahlung durch Paypal wird eine Email mit dem Download-Link an die angegebene Email-Adresse versendet.

Die stark gekürzte Studienausgabe ist nach wie vor als Print-Version erhältlich. Mehr ...

"... damit die Realsatire der Reaktionen afrikanischer Eliten auf unsere Zumutungen einmal nicht mehr heißt: Ihr tut, als ob ihr uns helft und wir tun, als ob wir uns entwickeln.“ (Jakobeit, S. 455)

AfrikaBilder stellt eine innovative, materialreiche und fundierte kritische Auseinandersetzung mit dem deutschen Rassismus dar, die - in der Literatur sonst meist unberücksichtigt - hierbei die rassistische Diskriminierung und die (neo)kolonialen Verbrechen an Menschen schwarzer Hautfarbe in die aktuelle Diskussion um Rassismus einfügt.

Ein gutes, ein äußerst empfehlenswertes Buch!"
terz 4/02

"Rassistische Denkmuster und Verhaltensweisen lassen sich keineswegs nur auf die Zirkel organisierter Rechtsextremisten reduzieren, sondern spiegeln sich in Politik und Medien, im öffentlichen und privaten Leben, so die provokante These von Susan Arndt. (...)
Überzeugend illustrieren drei Themenschwerpunkte mit insgesamt dreiundzwanzig Beiträgen die Komplexität des Problems."
Rita Schäfer,Frankfurter Rundschau 15.04.2002

"Dieses Buch ist ein ausgezeichneter Beitrag zu dem von den Vereinten Nationen für 2001 ausgerufenem Internationalen Jahr "Dialog zwischen den Kulturen". Es ist zu hoffen, dass es auf viele Schreib- und Arbeitstische, in Bücherregale in Schulen, Hochschulen und Volkshochschulen gelangt.
Jos Schnurer, Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim

„... Macht und Anteil an der Weltherrschaft“

Ulrich van der Heyden, Joachim Zeller (Hg.)

„... Macht und Anteil an der Weltherrschaft“

Berlin und der deutsche Kolonialismus

ISBN 978-3-89771-024-5
Erscheinungsdatum: Oktober 2005
Seiten: 284
Ausstattung: Hardcover
Großformat B5, ca. 120 Abbildungen

Gegenwärtig werden die vielfältigsten Fragen der deutschen Kolonialpolitik diskutiert, darunter vor allem die nach den Rückwirkungen des Kolonialprojekts auf die deutsche Gesellschaft selbst. Dabei ist unumstritten, dass der koloniale Diskurs mit einem rassistisch geprägten Superioritätsdenken einherging, beanspruchte doch das Deutsche Reich durch seinen Kolonialbesitz wie durch seine expansive Flottenpolitik nicht mehr nur eine kontinentale Großmacht, sondern gar eine Weltmacht zu sein.
Die ehemalige Kolonialmetropole Berlin bietet den Anlass dazu, über die Kolonialgeschichte nachzudenken, um auf diese Weise die Verflechtungen von deutsch-afrikanischer bzw. europäisch-außereuropäischer Geschichte aufzuzeigen.

Einer der Schwerpunkte des reich illustrierten Sammelbandes liegt auf dem Komplex des Kolonialismus als kulturelles Phänomen. Dazu gehören etwa der Umgang mit dem kolonialen Fremden, der Exotismus sowie die Kolonialwissenschaften. Neben der afrikanischen Diaspora werden auch die antiimperialistischen Vereinigungen der 1920er Jahre vorgestellt.

Wartelöhner

Gauz

Wartelöhner

Roman
Aus dem Französischen von Sven Wachowiak
ISBN 978-3-89771-606-3
Erscheinungsdatum: Juni 2016
Seiten: 128
Reihe: insurrection notes Band: 6
Ausstattung: softcover

»Es gibt das Tagebuch des Diebes von Jean Genet; jetzt gibt es auch eins des Wachmanns.« Guillaume Erner | France Inter

Wartelöhner (orig.: Debout-Payé) – irgendwo zwischen Roman, Essay, Reportage und ethnologischem Traktat angesiedelt – erzählt die Geschichte des afrikanischen Studenten Ossiri, der als illegaler Einwanderer nach Paris kommt und hier von einer Security-Firma als Wachmann angestellt wird. Mit sehr scharfem Blick und sehr spitzer Feder notiert der geistreiche Satiriker Gauz die Exzesse der kapitalistischen Warenwelt, in deren Rachen sich sein autobiografischer Protagonist Ossiri wiederfindet ...
Debout-Payé (wörtlich ›Stehend-Bezahlt‹: stehen von früh bis spät, bezahlt am Ende des Monats), das sind all die jungen Einwanderer in Frankreich, für die das Wachmanndasein eine freudlose Berufung darstellt. Ein unerhörtes – und unerhört komisches – Zeugnis im Namen all derer, die die Augen offen und den Mund geschlossen halten müssen.

»… großartig!« Elisabeth Quin | ARTE

Die Erzählung ist durchbrochen von feinsinnigen Beobachtungen, die der Autor während seines Wachdienstes in den großen Konsumtempeln des Bastille-Viertels und der Champs-Élysées gesammelt und aufgeschrieben hat.

»Mit schwarzem Humor und völlig abgefahren, überlässt Gauz endlich den Migranten das Wort. Schonungslos, bissig und oft unpassend, bereitet das Buch den Leser*nnen das Gefühl einer Leibesvisitation.« Lire

Mit seinem Romandebüt Debout-Payé hat Gauz in Frankreich verschiedene Literaturpreise gewonnen – darunter den renommierten Prix des libraires Gibert Joseph – und binnen 6 Wochen eine verkaufte Auflage von 30.000 Exemplaren erreicht.

Ein aktuelles Thema, humorvoll erzählt, ohne zu verharmlosen – sehr empfehlenswert für den notwendigen Blick über den Tellerrand!« – ekz bibliotheksdienst, 19. September 2016

this is not about sadness

Olumide Popoola

this is not about sadness

ISBN 978-3-89771-602-5
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Seiten: 112
Reihe: Insurrection Notes Band: 2
Ausstattung: softcover

In englischer Sprache
Insurrection Notes Vol. 2

Zwei Generationen, zwei Kulturen – der beschwerliche Weg einer Freundschaft.
In this is not about sadness folgen wir der Rentnerin Norma Thompson, die sich aus dem Leben zurückgezogen hat und nur dem Treiben vor ihrer Wohnung in Nord London zuschaut. Eines Tages zieht die junge Südafrikanerin Tebo nebenan ein. Es entwickelt sich eine Freundschaft voller Konflikte, die erst in ihrer Tiefe besiegelt wird, als sie gegenseitig ihre Vergangenheit und deren emotionale Folgen anerkennen. Es öffnet sich ein Ort, an dem ihre Unterschiede Möglichkeiten der Heilung und Verbundenheit bergen.

In this is not about sadness, an unlikely friendship between two complex and traumatised London-based women, one an older Jamaican, the other a young South African, is explored through each character’s use of specific language to relate to space, memory and silence. The lyrical dual-narration allows vernacular language to shape the structure and flow, echoing call-and-response modes familiar to international storytelling traditions.
The novel follows pensioner Mrs. Thompson’s and young activist Tebo’s developing friendship and the problems that arise due to their different views on political issues. Their conflictive personalities make for an unusual pair and both carry unspoken trauma. When Tebo cries one day to offer empathy for Mrs. Thompson’s pain, the silence is broken. Their bond is sealed through the acknowledgment of the other’s pain, the personal histories arrive in a space where understanding difference creates possibility for healing and alliance.

Moving the Centre

Ngugi wa Thiong'o

Moving the Centre

Essays über die Befreiung afrikanischer Kulturen
ISBN 978-3-928300-27-8
Erscheinungsdatum: Mai 1995
Seiten: 220
Ausstattung: softcover

herausgegeben vom Arbeitskreis Afrika, Münster (AKAFRIK)

Ngugis Essays sind ein wichtiger Beitrag, den Begriff "Multikultur" inhaltlich zu füllen, und zwar aus einem peripheren Blickwinkel und in einem "weltkulturalistischen" Kontext.
"In den Betrachtungen und Schlußfolgerungen werden die politischen und gesellschaftlichen Realitäten einer schonungslosen Kritik unterworfen [...] spannende und zum Teil auch provokante Lektüre."
Asien-Afrika-Lateinamerika No. 2