Marokko - die "Perle des Orients"


Weiße Traumstrände, orientalische Kultur und atemberaubende Wüsten - dies alles und noch viel mehr ist Marokko. Nicht umsonst diente die "Perle des Orients" als Kulisse für unzählige Filme: Unter anderem Gladiator, Die Mumie und Königreich der Himmel wurden in Marokko gedreht.


Marokko ist als "Tor zu Afrika" bekannt. Der Namen leitet sich aus der geographischen Lage des Landes ab: Marokko liegt im Norden des afrikanischen Kontinents an der Küste. Der Weg mit dem Flugzeug von Europa nach Marokko ist nicht weit. Obgleich dieser scheinbaren Nähe unterscheiden sich die europäische und die marokkanische Kultur deutlich. Das orientalische Flair ist überall im Land zu spüren. Wer hier seinen Urlaub verbringt, der erlebt eine Vielfalt an Eindrücken. Vor orientalischen Köstlichkeiten über das lebhafte Stadtleben bis hin zu traumhaften Badestränden - das Urlaubsland Marokko sorgt für Abwechslung.



Das Tor zu Afrika


Marokko ist als "Tor zu Afrika" bekannt. Der Namen leitet sich aus der geographischen Lage des Landes ab: Marokko liegt im Norden des afrikanischen Kontinents an der Küste. Der Weg mit dem Flugzeug von Europa nach Marokko ist nicht weit. Obgleich dieser scheinbaren Nähe unterscheiden sich die europäische und die marokkanische Kultur deutlich. Das orientalische Flair ist überall im Land zu spüren. Wer hier seinen Urlaub verbringt, der erlebt eine Vielfalt an Eindrücken. Vor orientalischen Köstlichkeiten über das lebhafte Stadtleben bis hin zu traumhaften Badestränden - das Urlaubsland Marokko sorgt für Abwechslung.


Wie ein Märchen aus 1001 Nacht


Da es sich um ein sehr abwechslungsreiches Land handelt, empfiehlt sich eine Rundreise durch das Land, um seine unterschiedlichen Facetten kennenzulernen. Rechnet man die Westsahara mit ein, dann erstreckt sich Marokko über ein Gebiet einer Größe von 712.550 km². Das Land ist somit rund doppelt so groß wie Deutschland, beheimatet jedoch "nur" 35,7 Millionen Menschen. Es verwundert daher nicht, dass neben lebhaften Städten auch menschenleere Natur zu finden ist. Unberührte Landschaften, wie sie durch die Kraft der Natur entstanden sind, prägen weite Teile des Landes.

Das Atlasgebirge - bereits aus dem Flugzeug mit bloßen Auge zu erkennen



Das Atlasgebirge verläuft quer durch Marokko. An seiner höchsten Stelle hat das Gebirge eine Höhe von 4.168 Metern. Der höchste Gipfel ist der Jebel Toubkal. Seine Besteigung ist möglich, jedoch erfahrenen Bergsteigern vorbehalten. Oben angekommen, genießen die Besucher die atemberaubende Aussicht auf Marokko. Wintersportler kommen in Marokko ebenfalls auf ihre Kosten: Sieben Skigebiete befinden sich im Atlasgebirge.

Schneebedeckte Gebirge - drückend heiße Sahara



Wie sollte es in Marokko, dem Land der Gegensätze, anders sein: Nahezu direkt an das Atlasgebirge grenzt die Sahara. Die Wüste erstreckt sich noch weit über die Landesgrenzen hinaus. Die grenzenlose Weite aus Sand und die hohen Sanddünen sind den meisten Menschen aus dem Fernsehen bestens bekannt. Exotische Wüstentiere wandern über den heißen Wüstensand oder suchen nach einem kühlen Plätzchen. Auf einer der von Einheimischen angebotenen Touren durch die Sahara reisen Urlauber auf wunderhübsch bunt geschmückten Dromedaren und erkunden die Weite der Wüste. Während des am Tage sehr warm ist, werden insbesondere im Winter die Nächte sehr kalt - auch hier hören die Gegensätze nicht auf.


Einführung in Marokko als Touristenziel: Geografische Lage, kulturelle Vielfalt und historischer Kontext


Marokko, gelegen im Nordwesten des afrikanischen Kontinents, stellt ein facettenreiches Reiseziel dar, das durch seine geografische Diversität von der Mittelmeerküste bis hin zur Sahara-Wüste reicht. Adressiert an ein breites Publikum, soll dieser Abschnitt des Whitepapers die vielschichtige Anziehungskraft Marokkos als Touristenziel unterstreichen, indem geographische Besonderheiten, kulturelle Vielfalt und historischer Kontext beleuchtet werden.


Die geografische Lage Marokkos ist einzigartig: Im Norden durch das Mittelmeer und die Straße von Gibraltar begrenzt, im Westen vom Atlantik umspült, grenzt es im Osten an Algerien und im Süden an die Westsahara. Diese Lage verleiht Marokko eine enorme Vielfalt an Landschaften – von den langen Sandstränden entlang der Küste über das fruchtbare Rif-Gebirge bis hin zum imposanten Atlasgebirge, das sich quer durch das Land zieht und in dessen Tälern sich traditionelle Berberkulturen erhalten haben.


Die kulturelle Vielfalt des Landes ist tief verwurzelt in seiner Geschichte. Marokko ist Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Völker: Von den Ureinwohnern, den Berbern, über arabische Einflüsse, die mit der islamischen Expansion ins Land kamen, bis hin zu den europäischen Einflüssen während der Kolonialzeit. Diese kulturelle Mosaik spiegelt sich in Architektur, Kunst, Musik und Gastronomie wider und macht Marokko zu einem außergewöhnlichen Ort kulturellen Erbes. Die vier Königsstädte Fès, Marrakesch, Meknès und Rabat, jede mit ihrer eigenen Geschichte und ihrem unverwechselbaren Charakter, sind lebendige Zeugnisse dieser kulturellen Durchdringung. Hinzu kommen die zahlreichen UNESCO-Welterbestätten, die die historische Bedeutung Marokkos unterstreichen.


Der historische Kontext Marokkos ist geprägt von einer reichen Vergangenheit, die bis in die Antike zurückreicht. Die römischen Ruinen von Volubilis, die traditionellen Kasbahs im Süden des Landes und die gut erhaltenen Medina von Fès, die als die größte urbane autofreie Zone der Welt gilt, sind stille Zeugen der Geschichte. Marokko war stets ein Land der Händler und Gelehrten, ein Knotenpunkt des Wissens und des Handels zwischen Afrika und Europa.


Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Marokko aufgrund seiner geografischen Lage, seiner kulturellen Vielfalt und seines reichen historischen Erbes ein faszinierendes Reiseziel darstellt. Die Einzigartigkeit des Landes und die Fülle an Sehenswürdigkeiten machen es zu einem empfehlenswerten Ziel für eine breite Palette von Reiseinteressen.


Die kulturellen Schätze Marokkos: Königsstädte, UNESCO-Welterbestätten und traditionelle Architektur


Das kulturelle Erbe Marokkos ist ebenso reichhaltig wie vielfältig und reflektiert die komplexe Geschichte des Landes, die durch Berber, Araber, Afrikaner und Europäer beeinflusst wurde. Diese Hinterlassenschaften sind heute in den Königsstädten, UNESCO-Welterbestätten und der traditionellen Architektur sichtbar und machen Marokko zu einem unvergleichlichen Reiseziel für Kultur- und Geschichtsliebhaber.


Die Königsstädte Fès, Marrakesch, Meknès und Rabat sind lebendige Zeugnisse des marokkanischen Königtums und der islamischen Architektur. Sie verfügen über historische Medinas, beeindruckende Paläste, Moscheen und Madrasas. Die Medina von Fès, bekannt für ihre Labyrinthgassen und traditionellen Riads, ist die älteste und größte ihrer Art und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Ihre städtebauliche Struktur und ihr kulturelles Leben haben sich seit dem Mittelalter kaum verändert, was sie zu einem lebendigen Museum macht.


Marrakesch, oft als "Perle des Südens" bezeichnet, verzaubert mit der lebendigen Atmosphäre auf dem Djemaa el-Fna-Platz, den prächtigen Gärten wie dem Jardin Majorelle und den historischen Sehenswürdigkeiten wie der Koutoubia-Moschee. Die Stadt Meknès, geprägt durch den Sultan Moulay Ismail, beeindruckt mit ihrem weitläufigen Palastkomplex und den monumentalen Stadttoren.


Rabat, die Hauptstadt Marokkos, vereint historische Bedeutung mit zeitgenössischem Flair. Die Kasbah des Oudaias, das Mausoleum von Mohammed V. sowie die Ruinen von Chellah sind nur einige der kulturellen Highlights, die Rabat zu bieten hat.


Neben den Königsstädten zeugen auch die archäologischen Stätten wie Volubilis von einer reichen Vergangenheit. Die römischen Ruinen von Volubilis, die ebenfalls zum UNESCO-Welterbe zählen, geben einen Einblick in das Leben in der Antike und sind ein beeindruckendes Beispiel für den kulturellen Austausch zwischen der römischen und der einheimischen Berberkultur.


Die traditionelle Architektur Marokkos zeigt sich in den Kasbahs und Ksars, die mit ihren Lehmmauern und turmartigen Baustrukturen charakteristisch für das Land sind. Die Kasbah Aït Benhaddou, die als Kulisse für zahlreiche Filme diente, ist ein weiteres UNESCO-Welterbe und zeugt von der Kreativität und Anpassungsfähigkeit der Berber in der Gestaltung ihrer Siedlungen.


Die Architektur der Medinas und Souks, die kunstvoll verzierten Holzarbeiten und Stuckaturen sowie die farbenprächtigen Mosaiken und Zellige-Fliesen sind Ausdruck des handwerklichen Könnens und der künstlerischen Tradition Marokkos, die bis heute in den zahlreichen Handwerksbetrieben und auf den Märkten lebendig sind.


Abschließend lässt sich sagen, dass die kulturellen Schätze Marokkos eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration sind und jedem Besucher ein tiefes Verständnis der marokkanischen Identität ermöglichen. Sie bieten einzigartige Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart des Landes und sollten auf keiner Reiseroute fehlen.


Naturlandschaften und Outdoor-Aktivitäten: Von den Stränden des Atlantiks bis zu den Gipfeln des Atlasgebirges


Marokkos landschaftliche Vielfalt bietet eine Fülle an Möglichkeiten für Outdoor-Begeisterte und Naturfreunde. Von den weiten Stränden entlang des Atlantischen Ozeans bis hin zu den schroffen Höhenzügen des Atlasgebirges erstreckt sich ein Terrain, das zu Abenteuern und Entdeckungen unter freiem Himmel einlädt.


Die Küstenlinie Marokkos ist geprägt von einer beeindruckenden Diversität. So bieten etwa die Strände von Agadir mit ihrem feinen Sand und den modernen Strandanlagen ideale Bedingungen für einen erholsamen Badeurlaub und Wassersportaktivitäten. Im Kontrast dazu steht die raue Schönheit der Küste bei Essaouira, wo der Wind ideale Voraussetzungen für Windsurfer und Kitesurfer schafft. Die Küste ist außerdem ein Paradies für Vogelbeobachter, die hier zahlreiche Zugvögel und endemische Arten beobachten können.


Weiter im Landesinneren, in den Ausläufern des Atlasgebirges, finden sich die Ouzoud-Wasserfälle, die zu den höchsten und beeindruckendsten Nordafrikas zählen. Dieses Naturwunder ist umgeben von üppiger Vegetation und bietet herrliche Wanderrouten, die zu Erkundungen im kühlen Nass einladen.


Das Atlasgebirge selber ist ein Eldorado für Bergsteiger und Trekking-Liebhaber. Die Bergkette, die sich über drei Länder erstreckt, beherbergt in Marokko den Jebel Toubkal, den höchsten Gipfel Nordafrikas. Die Besteigung dieses Gipfels ist sowohl eine Herausforderung als auch ein unvergessliches Erlebnis, das mit einem atemberaubenden Panoramablick belohnt wird. Neben anspruchsvollen Touren gibt es im Atlasgebirge auch zahlreiche Möglichkeiten für weniger erfahrene Wanderer, die Kultur der Berber zu erleben und die natürliche Schönheit der Bergwelt zu genießen.


Für diejenigen, die das Abenteuer in der Wüste suchen, bietet das Land auch hierfür ideale Bedingungen. Die Dünen des Erg Chebbi etwa, nahe Merzouga, ermöglichen unvergessliche Kameltouren und Übernachtungen unter dem Sternenhimmel der Sahara.


Die landschaftliche Vielfalt Marokkos und die damit verbundenen Outdoor-Aktivitäten tragen wesentlich zur Anziehungskraft des Landes als Reiseziel bei. Sie bieten die Möglichkeit, Naturerlebnisse mit kulturellen Entdeckungen zu verbinden und das Land in seiner ganzen Pracht zu erfahren. Wenngleich die Natur Marokkos reich an Schönheit ist, so ist sie doch auch empfindlich. Nachhaltige Tourismuskonzepte und der respektvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen sind daher von großer Bedeutung, um diese Schätze auch für zukünftige Generationen zu bewahren.


Marokkanische Gastronomie: Ein Überblick über lokale Spezialitäten und kulinarische Erlebnisse


Die marokkanische Küche ist ein Fest für die Sinne und spiegelt die reiche kulturelle Geschichte des Landes wider. Die Vielfalt der Aromen, Gewürze und Zubereitungsarten macht sie zu einer der vielseitigsten Küchen der Welt. In diesem Abschnitt des Whitepapers soll ein tiefgreifender Einblick in die kulinarischen Besonderheiten Marokkos gegeben werden, um nicht nur die Geschmacksvielfalt, sondern auch die damit verbundenen kulturellen und sozialen Aspekte zu beleuchten.


Die Basis der marokkanischen Gastronomie bildet eine Vielzahl an Gewürzen wie Kreuzkümmel, Koriander, Safran, Zimt und Paprika, die in den farbenfrohen Souks des Landes erworben werden können. Der Einsatz von frischen Kräutern und die Kombination von süßen mit herzhaften Elementen sind charakteristisch für die Geschmacksvielfalt der Gerichte.


Ein zentrales Element marokkanischer Gastfreundschaft ist das traditionelle Gericht Tajine, benannt nach dem kegelförmigen Lehmgefäß, in dem es zubereitet und serviert wird. Die schonende Garweise ermöglicht die Entfaltung intensiver Aromen, während Fleisch, Gemüse und oft auch Trockenfrüchte zu einer harmonischen Einheit verschmelzen.


Ein weiteres Highlight der marokkanischen Küche ist Couscous, das traditionell freitags zubereitet wird und ein Sinnbild für Gemeinschaft und Beisammensein darstellt. Dieses Gericht aus Hartweizengrieß wird häufig mit Gemüse, Fleisch oder Fisch serviert und mit einer würzigen Brühe verfeinert.


Die Straßen Marokkos laden dazu ein, die Streetfood-Kultur zu erkunden. Besonders in Marrakesch ist der Djemaa el-Fna-Platz bekannt für seine Garküchen, an denen man frisch zubereitete Snacks wie gegrillte Sardinen, Schnecken in Brühe oder Maakouda, frittierte Kartoffelbällchen, genießen kann.


Ein kulinarisches Erlebnis, das man nicht missen sollte, ist das traditionelle marokkanische Frühstück. Es besteht aus frischem Brot, Oliven, Käse, verschiedenen Marmeladen und Honig sowie dem unverzichtbaren Minztee, der als Nationalgetränk gilt. Der Tee wird zelebriert und ist ein Zeichen der Gastfreundschaft.


Die marokkanische Patisserie bietet eine Vielzahl an süßen Verführungen. Besonders beliebt sind Gebäckstücke wie Baklava, gefüllt mit Nüssen und Honig, oder die feinen Gazellehörnchen, die mit einer Mandelpaste gefüllt sind. Diese Leckereien werden oft zum Tee gereicht und runden das kulinarische Erlebnis ab.


Abschließend sei erwähnt, dass die marokkanische Küche nicht nur durch ihre Geschmacksvielfalt, sondern auch durch ihre Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen, besticht. Mahlzeiten sind soziale Ereignisse, die den kulturellen Reichtum und die Traditionen des Landes widerspiegeln. Wer Marokko besucht, sollte sich daher nicht nur auf die Entdeckung der landschaftlichen Schönheit einlassen, sondern auch die kulinarischen Genüsse voll auskosten.


Praktische Tipps für Reisende: Beste Reisezeit, Transportmöglichkeiten und kulturelle Gepflogenheiten


Marokko bietet eine facettenreiche Palette an Reiseerlebnissen, die sich durch das gesamte Jahr und über das gesamte Land erstrecken. Um von diesen vielfältigen Möglichkeiten optimal zu profitieren, ist es essenziell, sich über die beste Reisezeit, die Transportmöglichkeiten innerhalb des Landes und die kulturellen Gepflogenheiten zu informieren.


Beste Reisezeit


Die beste Zeit für eine Reise nach Marokko hängt stark von den individuellen Interessen sowie den gewünschten Aktivitäten ab. Generell lässt sich sagen, dass das Klima in Marokko von Region zu Region variiert, weshalb eine pauschale Empfehlung nicht möglich ist. Die Küstenregionen am Atlantik und Mittelmeer genießen ein mildes, mediterranes Klima. Hier sind Reisen das ganze Jahr über angenehm, wobei die Monate von April bis November besonders empfehlenswert sind.


Im Landesinneren, insbesondere in Städten wie Marrakesch, Fès und Meknès, können die Sommermonate sehr heiß werden. Reisende, die Hitze meiden möchten, sollten daher den Frühling oder Herbst bevorzugen. Das Atlasgebirge wiederum bietet im Winter Möglichkeiten für Wintersport, während die Frühlings- und Herbstmonate ideal für Wanderungen und Trekking-Touren sind.


Die Wüstenregionen, insbesondere die Sahara, sind in den Monaten Oktober bis April empfehlenswert, da die Temperaturen in den Sommermonaten extrem hoch und die Bedingungen für Reisende herausfordernd sein können.


Transportmöglichkeiten


Marokko verfügt über ein gut ausgebautes Verkehrsnetz, das Reisenden unterschiedliche Transportoptionen bietet. Das Bahnnetz ist besonders für Verbindungen zwischen großen Städten wie Casablanca, Rabat, Fès und Marrakesch zu empfehlen. Züge sind eine komfortable und preiswerte Möglichkeit, um längere Distanzen zurückzulegen.


Für kürzere Strecken und Ziele, die nicht an das Bahnnetz angebunden sind, stellen Busse eine gute Alternative dar. Die staatliche Busgesellschaft CTM bietet ein weitreichendes Netz und komfortable Busse. Daneben existieren zahlreiche private Busunternehmen.


Innerhalb der Städte sind Taxis das Transportmittel der Wahl. Es wird unterschieden zwischen den sogenannten Petit Taxis für Fahrten innerhalb der Stadtgrenzen und Grand Taxis für Überlandfahrten. Bei beiden Taxiformen ist es ratsam, den Fahrpreis vor Antritt der Fahrt zu verhandeln, sofern kein Taxameter vorhanden ist.


Für individuellere Reisevorhaben und abgelegenere Regionen bietet sich die Anmietung eines Autos an. Hierbei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass das Fahren in Marokko aufgrund unterschiedlicher Verkehrsregeln und Fahrweisen eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigt.


Kulturelle Gepflogenheiten


Der Respekt vor den kulturellen Gepflogenheiten und Traditionen des Gastlandes ist ein Schlüssel zum tieferen Verständnis der lokalen Kultur und zum Aufbau von respektvollen Beziehungen zu den Einheimischen. Marokko ist ein muslimisch geprägtes Land, und Besucher sollten sich der kulturellen Sensibilität bewusst sein. Dazu gehört das Tragen angemessener Kleidung, insbesondere in religiösen Stätten und ländlichen Gebieten.


Die Gastfreundschaft ist ein zentraler Bestandteil der marokkanischen Kultur. Es ist nicht unüblich, dass Reisende zu Tee oder Mahlzeiten eingeladen werden. Eine solche Einladung anzunehmen, gilt als Zeichen von Respekt und Dankbarkeit.


Beim Kauf von Waren auf Märkten und in Souks ist Feilschen üblich und wird von den Verkäufern erwartet. Es ist Teil des kulturellen Handelsprozesses und sollte mit Respekt und einem Lächeln durchgeführt werden.


Abschließend sei darauf hingewiesen, dass Fotografieren in Marokko mit Sensibilität gehandhabt werden sollte. Einheimische, insbesondere in ländlichen Gebieten und bei religiösen Stätten, sollten vor dem Fotografieren um Erlaubnis gebeten werden.


Diese praktischen Tipps für Reisende sollen dazu beitragen, die Reise nach Marokko zu einem bereichernden und unvergesslichen Erlebnis zu machen, das von Verständnis und Respekt für die lokale Kultur und Traditionen geprägt ist.


Nachhaltiger Tourismus und Zukunftsperspektiven: Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und der sozioökonomischen Entwicklung des Landes


Die bisherigen Ausführungen haben die vielfältigen Facetten Marokkos als Reiseziel beleuchtet, von der kulturellen Vielfalt über die beeindruckenden Landschaften bis hin zur reichen Gastronomie. Doch um die Schönheit und Einzigartigkeit Marokkos für zukünftige Generationen zu bewahren, ist ein nachhaltiger Tourismusansatz unerlässlich. Dieser Abschnitt des Whitepapers widmet sich den Bemühungen Marokkos, den Tourismus nachhaltig zu gestalten und die Umwelt sowie die sozioökonomische Entwicklung des Landes zu schützen.


Nachhaltiger Tourismus in Marokko beginnt mit dem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Die Regierung und lokale Organisationen setzen sich zunehmend für den Schutz landschaftlicher und kultureller Schätze ein. Beispielsweise werden in den Nationalparks und an den Küstenregionen Programme zum Erhalt der Biodiversität und zur Vermeidung von Umweltverschmutzung durchgeführt. In der Sahara und dem Atlasgebirge werden Projekte initiiert, die auf die Wiederherstellung und Erhaltung der natürlichen Vegetation abzielen, um Erosion und Wüstenbildung entgegenzuwirken.


Darüber hinaus fördert die marokkanische Tourismuspolitik die Entwicklung von Öko-Lodges und nachhaltigen Unterkünften, die lokale Materialien und Bauweisen nutzen und sich in das ökologische Gleichgewicht ihrer Umgebung einfügen. Diese Unterkünfte bieten Reisenden nicht nur ein authentisches Erlebnis, sondern tragen auch dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Umwelterhaltung zu schärfen.


Die sozioökonomische Komponente des nachhaltigen Tourismus bezieht sich auf die Unterstützung der lokalen Bevölkerung und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Handwerksmärkte, kulturelle Veranstaltungen und Workshops bieten Besuchern Einblicke in die marokkanische Kultur und fördern gleichzeitig die lokale Wirtschaft. Programme, die sich der Ausbildung und Förderung von Frauen in ländlichen Gebieten widmen, stärken die Rolle der Frauen in der Tourismusbranche und tragen zur Gleichstellung bei.


Eine weitere Säule des nachhaltigen Tourismus ist die Stärkung des kulturellen Austauschs. Marokko setzt auf interkulturelle Begegnungen, die den Respekt zwischen Reisenden und Einheimischen fördern und zu einem tieferen Verständnis für die kulturellen Besonderheiten des Landes führen. Dies geschieht durch geführte Touren, bei denen die Besucher direkten Kontakt zu den Einheimischen haben, gemeinsame Mahlzeiten einnehmen und an traditionellen Festen teilnehmen.


Die Zukunftsperspektiven des Tourismus in Marokko sind eng mit der Nachhaltigkeit verknüpft. Der Ausbau erneuerbarer Energien, die Förderung des umweltfreundlichen Transports und die Investition in Bildung und Infrastruktur sind entscheidend, um die positiven Effekte des Tourismus zu verstärken und gleichzeitig negative Auswirkungen zu minimieren.


Abschließend lässt sich sagen, dass Marokko sich auf einem vielversprechenden Weg befindet, den Tourismus nachhaltig zu gestalten und als ein Beispiel für andere Destinationen zu dienen. Durch die Zusammenarbeit von Regierung, Tourismusindustrie und lokalen Gemeinschaften wird ein Gleichgewicht zwischen der Bewahrung der natürlichen und kulturellen Ressourcen und der sozioökonomischen Entwicklung des Landes angestrebt.


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