Vorschau


Pryor Dodge 



Ylla: The Birth of Modern Animal Photography



Englische Ausgabe


Hirmer Verlag




  • Viel mehr als nur  Tierfotografie
  • Einzigartige Emotionen und Charakterzüge auf Fotos festgehalten
  • Eine fotografische Reise nach Afrika und Indien

Zwischen 1911 und 1955 konzentrierte sich Ylla auf die Fotografie von Tieren, ein Bereich, der zu dieser Zeit kaum Beachtung fand, denn die ausschließliche Fokussierung auf tierische Motive war damals eine absolute Neuheit. Sie revolutionierte die Branche, indem sie die einzigartigen Emotionen und Charakterzüge ihrer tierischen Subjekte einfing.


 Ihre Biografie, die in diesem Werk detailliert nachgezeichnet wird, beschreibt sie als eine mutige und abenteuerliebende Wegbereiterin in der Welt der Tierfotografie, deren Arbeit großes Aufsehen erregte. Yllas abenteuerlicher Lebensweg nahm seinen Anfang in Belgrad, führte sie durch die surrealistischen Künstlerszenen von Paris – in denen Persönlichkeiten wie Brassaï, Kertesz und Moholy-Nagy verkehrten – bis hin nach New York.


 Ihre fotografische Reise begann mit Aufnahmen in Studios und Zoologischen Gärten, bevor sie ihre Arbeit auf Afrika und Indien ausweitete. Dort ereilte sie ein tragisches Schicksal durch einen Unfall bei einem Wasserbüffelrennen. Ihre Veröffentlichungen „Animals in Africa“ und „Animals in India“ zählen zu den ersten Werken, die sich ausschließlich dem Thema widmeten.


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Entdecken Sie Yllas faszinierende Welt: Die Revolution der Tierfotografie

In einer Welt, in der die Tierfotografie heute als selbstverständlicher Bestandteil der Fotografiekunst gilt, ist es leicht zu vergessen, dass es einst eine Zeit gab, in der diese Form der Kunst kaum Beachtung fand. Doch es gab jemanden, der mit seiner Vision und seinem unermüdlichen Streben den Grundstein für die moderne Tierfotografie legte: Ylla. Ihre Arbeit, die sich von 1911 bis 1955 erstreckte, war nicht nur bahnbrechend, sondern auch tiefgründig und reich an Emotionen. Lassen Sie uns gemeinsam auf eine Reise gehen und die Welt durch die Augen von Ylla entdecken – eine Welt, die die Tierfotografie von Grund auf revolutionierte.


Ylla, geboren in Belgrad, fand ihren Weg in die Welt der Fotografie nicht über den traditionellen Pfad. Ihre Abenteuerlust und ihre tiefe Liebe zu Tieren führten sie auf einen ungewöhnlichen, aber außergewöhnlich fruchtbaren Weg. Nachdem sie in ihrer Heimatstadt erste fotografische Schritte unternommen hatte, zog es Ylla in das pulsierende Herz der surrealistischen Kunstbewegung: Paris. Hier, in den engen Gassen und lebhaften Cafés, wo Persönlichkeiten wie Brassaï, Kertesz und Moholy-Nagy verkehrten, begann Ylla, ihre eigene künstlerische Stimme zu finden. Doch es war nicht die abstrakte Kunst, die ihre Leidenschaft entflammte. Es waren die Tiere und ihre unerzählten Geschichten.


Ylla verstand es wie kein anderer, in die Seele der Tiere zu blicken und ihre einzigartigen Emotionen und Charakterzüge auf Film zu bannen. Ihre Bilder waren mehr als nur fotografische Aufnahmen; sie waren Fenster zu einer Welt voller Wunder und Geheimnisse. Der Fokus auf Tiere als ausschließliches Motiv ihrer Kunst war zu jener Zeit eine absolute Neuheit und rief großes Aufsehen hervor. Ylla revolutionierte die Tierfotografie, indem sie zeigte, dass Tiere nicht nur Objekte, sondern fühlende Wesen mit eigenen Persönlichkeiten sind.


Mit der Zeit erweiterte Ylla ihren Horizont über die Grenzen Europas hinaus. Ihre fotografische Reise führte sie nach Afrika und Indien, wo sie sich von der atemberaubenden Vielfalt und Schönheit der Tierwelt inspirieren ließ. Ihre Arbeiten „Animals in Africa“ und „Animals in India“ waren unter den ersten Veröffentlichungen, die sich ausschließlich dem Thema Tierfotografie widmeten. Sie boten einen unvergleichlichen Einblick in die Lebensweise und die Umgebung der Tiere, die bis dahin nur wenigen bekannt waren.


Doch Yllas Leben und Karriere waren nicht frei von Herausforderungen. Ihr abenteuerlicher Geist führte sie oft in gefährliche Situationen, und schließlich ereilte sie ein tragisches Schicksal durch einen Unfall bei einem Wasserbüffelrennen. Trotz dieses tragischen Endes bleibt Yllas Erbe unsterblich. Ihre Arbeit hat nicht nur die Tierfotografie, sondern auch unsere Wahrnehmung und Wertschätzung der tierischen Welt nachhaltig verändert.


Für alle, die sich für Fotografie, Kunst oder die faszinierende Welt der Tiere interessieren, bietet Yllas Geschichte eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Ihre Bilder laden uns ein, die Schönheit und Komplexität des tierischen Lebens zu erkennen und zu schätzen. Yllas Werk mahnt uns, die Welt um uns herum mit offenen Augen und einem offenen Herzen zu betrachten.


Wenn Sie sich also das nächste Mal in der Natur befinden oder durch eine Fotogalerie schlendern, denken Sie an Ylla. Denken Sie an die Pionierin, die die Kunst der Tierfotografie revolutionierte und uns lehrte, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. Lassen Sie sich von ihrer Leidenschaft und ihrem Erbe inspirieren, und wer weiß, vielleicht entdecken auch Sie die unerzählten Geschichten, die in den Augen der Tiere verborgen liegen.


Yllas faszinierende Welt ist ein Zeugnis dafür, dass die Kunst der Fotografie die Kraft hat, unsere Sichtweise zu ändern und uns näher an die wunderbare Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten zu bringen. Seien Sie mutig, seien Sie neugierig, und lassen Sie sich von Ylla auf eine Reise mitnehmen, die Ihr Leben bereichern wird.





Hrsg.: Philipp Demandt, Ilka Voermann 


König der Tiere

Wilhelm Kuhnert und das Bild von Afrika


König der Tiere Wilhelm Kuhnert und das Bild von Afrika

Keine Fotografien lebender Tiere sondern wundervolle lebendigen Zeichnungen, Aquarellen und Gemälden eines große Künstlers früherer Zeit



Wilhelm Kuhnert war in mehr als einer Hinsicht ein Pionier. Er war nicht nur einer der ersten europäischen Künstler, die sich auf den afrikanischen Kontinent wagten, sondern es zog ihn auch in die relativ unerforschten Savannen und Urwälder der deutschen Kolonien in Nord- und Ostafrika. Unter abenteuerlichen Bedingungen dokumentierte er die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt, der er begegnete, und schuf anschließend in seinem Berliner Atelier monumentale Gemälde, die auf dem Kunstmarkt sehr begehrt waren. Wie kein anderer Maler seiner Zeit hat Kuhnert mit seinen Werken unser Bild von Afrika geprägt. Seine bestechend lebendigen Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde hielten die Eigenschaften der Tiere und ihres Lebensraums mit fast wissenschaftlicher Akribie fest. Wilhelm Kuhnerts Name wird daher für immer mit unserer faszinierten Wahrnehmung von Afrika verbunden sein.


Wilhelm Kuhnert (1865-1926) wird weithin als einer der größten Tiermaler des 20. Jahrhunderts angesehen. Jahrhunderts. Seine realistischen und oft dramatischen Darstellungen von Wildtieren haben ihm einen Platz in den Geschichtsbüchern eingebracht, und sein Werk wird weiterhin von Kunstliebhabern auf der ganzen Welt bewundert. Kuhnert wurde in Deutschland geboren und diente beim Militär, bevor er eine Karriere als Künstler einschlug. Seine Zeit in Afrika hinterließ einen bleibenden Eindruck bei ihm, und er verbrachte viele Jahre damit, Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu malen. Kuhnerts Werke waren sowohl bei Wissenschaftlern als auch bei der breiten Öffentlichkeit beliebt, und er wurde bekannt für seine Fähigkeit, die Schönheit und Erhabenheit seiner Motive einzufangen. In den letzten Jahren hat das Interesse an Kuhnerts Werk wieder zugenommen, da Wissenschaftler versuchen, seine Gemälde in den Kontext der allgemeinen Geschichte des Kolonialismus zu stellen. Dieses Buch bietet einen detaillierten und faszinierenden Überblick über Kuhnerts Leben und Werk und wirft ein neues Licht auf einen der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts.


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Wilhelm Kuhnert: Ein Pionier der Tiermalerei und seine visionäre Darstellung Afrikas


Wilhelm Kuhnert, ein Name, der vielleicht nicht jedem geläufig ist, doch sein Erbe und sein Beitrag zur Darstellung der afrikanischen Wildnis in der Kunst sind unbestreitbar. Kuhnert war ein wahrer Pionier seiner Zeit, ein Wanderer zwischen den Welten, der es sich zur Lebensaufgabe machte, die unberührte Schönheit und Vielfalt der afrikanischen Tierwelt auf die Leinwand zu bannen. Seine Werke sind nicht nur Zeugnisse künstlerischen Schaffens, sondern auch wertvolle kulturelle und historische Dokumente, die bis heute faszinieren und inspirieren.


Geboren im Jahr 1865, in einer Zeit, in der die "Dunklen Kontinente" Europas Phantasie beflügelten, war Kuhnert einer der ersten europäischen Künstler, der sich in die unbekannten Weiten Afrikas wagte. Seine Reisen führten ihn in die damaligen deutschen Kolonien in Nord- und Ostafrika, wo er unter oft abenteuerlichen und nicht selten gefährlichen Bedingungen arbeitete. Doch was ihn von anderen Abenteurern seiner Zeit unterschied, war sein unermüdlicher Drang, die Natur in all ihrer Authentizität festzuhalten. Seine detailreichen Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde zeugen von einer tiefen Achtung und Bewunderung für die afrikanische Tierwelt.


Seine Kunstwerke, die in seinem Berliner Atelier entstanden, wurden zu einem Fenster nach Afrika für die Menschen in Europa. Seine monumentalen Gemälde, die mit akribischer Genauigkeit und lebendiger Farbgebung die Essenz der Tiere und ihrer Umgebung einfingen, waren auf dem Kunstmarkt sehr begehrt. Kuhnert hatte das seltene Talent, die Charakteristika und Eigenheiten der Tiere so darzustellen, dass sie fast lebendig wirkten. Seine Fähigkeit, die Atmosphäre der afrikanischen Landschaften einzufangen, machte seine Werke unverwechselbar und trug dazu bei, das Bild Afrikas in der Vorstellung der europäischen Öffentlichkeit nachhaltig zu prägen.


Neben seiner Tätigkeit als Maler war Kuhnert auch ein geschätzter Illustrator. Seine detailgetreuen Darstellungen der Tierwelt illustrierten Nachschlagewerke wie Brehms Tierleben, ein Standardwerk der Zoologie, und zierten die beliebten Sammelbilder des Schokoladenherstellers Stollwerck. Diese Arbeiten trugen maßgeblich dazu bei, das Wissen über die afrikanische Fauna einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.


Kuhnerts Wirken muss jedoch auch im Kontext seiner Zeit betrachtet werden. Seine Reisen und sein Schaffen fielen in die Ära der kolonialen Expansion Europas in Afrika. Heute wird sein Erbe daher auch kritisch im Licht der kolonialen Vergangenheit Deutschlands diskutiert. Es gilt zu hinterfragen, inwieweit seine Darstellungen von der damaligen kolonialen Ideologie beeinflusst waren und welche Rolle er und seine Kunst im kolonialen Diskurs spielten. Diese Auseinandersetzung ist wichtig, um ein umfassendes Verständnis von Kuhnerts Werk und dessen historischem Kontext zu entwickeln.


Wilhelm Kuhnert starb im Jahr 1926, doch sein Vermächtnis lebt weiter. Seine Kunstwerke bieten uns nicht nur ästhetische Freude, sondern auch wertvolle Einblicke in eine vergangene Welt. Sie erinnern uns an den Reichtum und die Vielfalt der afrikanischen Natur und werfen zugleich Fragen über unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Umgang mit der natürlichen Welt und ihren Bewohnern auf.


In einer Zeit, in der der Schutz der Natur und der Artenvielfalt drängender denn je ist, können Kuhnerts Arbeiten als Inspiration dienen. Sie erinnern uns daran, wie wichtig es ist, die natürliche Welt zu wertschätzen und zu bewahren. Kuhnert mag ein Kind seiner Zeit gewesen sein, doch seine Vision von der Schönheit und Erhabenheit der Natur ist zeitlos. Sein Werk lädt uns ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen - mit einem Blick, der über den Tellerrand des Bekannten hinausschaut und die Wunder unserer Erde in all ihrer Pracht feiert.




 Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens

Theodor Mebs


Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens

Biologie, Kennzeichen, Bestände


  • Vorkommen, Verhaltensweisen, Brutzeiten,  Ansprüche an den Lebensraum und Gefährdung der Arten. Nichts wird ausgelassen.
  • Wer mit dem Gedanken eines Falknerjagdscheines spielt, ist mit diesem Buch als Ergänzung zum Lehrmaterial  bestens bedient.
  • Ausgezeichnetes Fachbuch und Spaß macht es auch.

Theodor Mebs hat ein umfassendes und unverzichtbares Handbuch über die Raubvögel Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens geschrieben. Sein Buch bietet einen faszinierenden Einblick in die Biologie und das Verhalten dieser herrlichen Vögel sowie in ihre Bestände und Schutzbemühungen. Mit über 800 Fotos und detaillierten Zeichnungen ist dieses Handbuch ein Muss für jeden Vogelliebhaber. Mebs liefert aktuelle Bestandszahlen für alle 45 brütenden Greifvögel der Westpaläarktis und ist damit eine unschätzbare Quelle für Forscher und Naturschützer gleichermaßen. Es ist ein unverzichtbares Handbuch für jeden, der mehr über diese erstaunlichen Kreaturen erfahren möchte.


Baby Animals - Die schönsten Fotos afrikanischer Tierkinder

Michael Poliza


Baby Animals

Die schönsten Fotos afrikanischer Tierkinder


  • Niedliche Tierbabys liebevoll fotografiert.
  • Wer eine manchmal längere Lieferzeit in Kauf nimmt, kann sich auch länger auf ein wundervolles Buch freuen.
  • Der erste Eindruck macht wirklich Spaß. Ob man den Band auch öfters aus dem Regal nehmen will hängt sehr vom Betrachter ab.
  • Bei dem günstigen Preis kann man kaum etwas falsch machen.

Michael Poliza's Baby Animals ist ein Geschenkband, der die rührenden und amüsanten Fotografien des Fotografen von Tierkindern versammelt, darunter viele bisher unveröffentlichte Bilder. Diese Bilder von Tierkindern aus der afrikanischen Savanne und anderen wilden Orten werden die Herzen der Leser erobern. Wir begegnen Löwen aus Botswana, Schimpansen und Gorillas aus Tansania und vielen anderen wilden Tieren. Nur wenige Fotografen kommen so nah heran wie Michael Poliza - ob in der afrikanischen Savanne oder in den eisigen Landschaften der Arktis und Antarktis. Diese intimen Porträts gewähren einen seltenen Einblick in die Welt der Tierbabys und offenbaren ihre Neugier, Verspieltheit und Ungeschicklichkeit. Mit einer Einführung der renommierten Primatologin Jane Goodall ist Baby Animals ein Muss für alle Tierliebhaber


Lebensgroß Wilde Tiere Afrikas. 'Nature Zoom'

Holger Haag


Lebensgroß

Wilde Tiere Afrikas. 'Nature Zoom'


  • Weniger für Erwachsene, aber für Kinder ein bildgewaltiges Fest.
  • Ausdrucksstarke Bilder, atmosphärisch gut eingefangen.
  • Und der Größenvergleich Mensch  zu Tier weiß zu beeindrucken.

Holger Haags "Lebensgroß: Wilde Tiere Afrikas" ist eine fesselnde Entdeckungsreise durch die Tierwelt Afrikas. Die Illustrationen sind erstklassig, und die ausgewählten Details erwecken die Tiere wirklich zum Leben. Jedes Tier ist in Lebensgröße abgebildet, so dass die Leser ein Gefühl für seine wahre Größe und Majestät bekommen können. Der Text liefert interessante Fakten über jedes Tier, was dieses Buch zu einer perfekten Quelle für Tierliebhaber jeden Alters macht. Äußerst empfehlenswert!


Safari

Dan Kainen, Carol Kaufmann


Safari


Das Buch lebt absolut von seinen Bildern.

  • Die dargestellten Bewegsabläufe der Tiere beeindrucken.
  • Kinder werden es definitiv lieben, Erwachsene höchstwahrscheinlich auch.

Die Safari von Dan Kainen und Carol Kaufmann ist ein außergewöhnliches Buch, das es dem Leser ermöglicht, die Tiere Afrikas hautnah zu erleben. Der Photicular-Effekt schafft ein wahrhaft lebensechtes Erlebnis, da sich die Tiere auf den Seiten zu bewegen und zu atmen scheinen. Der Gepard, der Löwe, der Gorilla, das Nashorn, das Zebra, der Elefant, die Gazelle und die Giraffe sind alle unglaublich realistisch dargestellt, so dass man das Gefühl hat, auf einer echten Safari zu sein. Dieses Buch ist perfekt für Tierliebhaber jeden Alters und wird mit Sicherheit ein beliebtes Familienbuch werden.


Nashörner

Lothar Frenz


Nashörner

Ein Portrait


  • Ein Buch das einen staunen läßt.
  • Hintergründe ausgezeichnet recherchiert.
  • Wer mit Nashörnern bislang eher wenig anfangen konnte, wird diese nach der Lektüre zu seinen Lieblingstieren zählen. Versprochen.

Lothar Frenz' Buch über Nashörner ist eine faszinierende Lektüre für alle, die sich für die Naturgeschichte dieser majestätischen Geschöpfe interessieren. Frenz zeichnet die großen Auftritte der Nashörner von den Höhlenmalereien in Chauvet bis zu Dürers berühmtem Holzschnitt und der gehörnten "Jungfrau Clara" nach, dem Star-Nashorn des 18. Jahrhunderts und Protagonisten der ersten europaweiten Werbekampagne. Frenz' Wissen über die Geschichte der Nashörner ist umfangreich, und sein Schreibstil ist fesselnd, was dieses Buch zu einem Muss für jeden macht, der mehr über diese erstaunlichen Tiere erfahren möchte.


Prachtfinken Afrika

Renate van den Elzen, Gerhard Hofmann, Claudia Mettke-Hofmannn


Prachtfinken Afrika

  • Sie sind Liebhaber dieser Vögel, Züchter oder einfach nur interessiert.
  • Egal. Dieses Buch sollte in Ihrem Regal einen Platz finden.
  • Gut recherchiertes Hintergrundwissen zu 70 verschiedenen Arten.

Das Buch beginnt mit einer Einführung in die Familie der Finken als Ganzes und ihre Systematik, gefolgt von einem Kapitel über die Anatomie und das Gefieder der Afrikafinken. Daran schließt sich ein Abschnitt über die Verbreitung und den Lebensraum der verschiedenen Arten an, der mehr als die Hälfte des Buches ausmacht. Die zweite Hälfte befasst sich mit dem Verhalten, der Pflege, der Ernährung und der Aufzucht von Afrikafinken in menschlicher Obhut. Im gesamten Buch präsentieren die Autoren eine Fülle von Informationen über diese schönen Vögel in einer ansprechenden und zugänglichen Weise. Dieser Band ist sowohl für erfahrene Vogelhalter als auch für Anfänger ein wertvolles Hilfsmittel.


Peter Beard. The End of the Game

Peter Beard


The End of the Game

Ein anerkanntes Meisterwerk des Fotografen Peter Beard

  • In 1965 erstmalig erschienen, aber wegen der schonungslosen Darstellung der Wildtierzerstörung in Afrika heute aktueller denn je.
  • Das Leben dieses außergewöhnlichen Fotografen erscheint oftmals unwirklich. An diesen unbeschreiblichen Momenten teilnehmen zu dürfen ist aber mehr Ehre als Last.

Peter Beard ist ein Künstler, Umweltschützer und Schriftsteller, der für seine Dokumentation des afrikanischen Kontinents und seiner Tierwelt bekannt ist. Am bekanntesten ist vielleicht sein Buch The End of the Game, in dem er das Massensterben von Elefanten, Nashörnern und Flusspferden in der Tsavo-Region in Kenia beschreibt. Beard hat mehr als zwei Jahrzehnte an diesem Projekt gearbeitet, das seit seiner ersten Veröffentlichung immer wieder mit neuem Material aktualisiert wurde. Zusätzlich zu seinen eigenen Fotografien und Schriften enthält The End of the Game historische Fotos und Zitate, die die Geschichte der Ankunft der westlichen Zivilisation in Afrika und ihre verheerenden Auswirkungen auf die Tierwelt des Kontinents erzählen. Beards Werk ist eine unverzichtbare Lektüre für jeden, der sich für Afrika oder die Umwelt interessiert, und es ist ein eindrucksvolles Zeugnis für die Bedeutung der Bewahrung von Afrikas Naturerbe.


In seinem Buch aus dem Jahr 1965 dokumentierte Peter Beard die kenianische Tierwelt und die Bedrohung, die ihr durch menschliche Eingriffe droht. Diese neue Ausgabe enthält ein Interview mit dem Naturschützer Dr. Esmond Bradley Martin sowie Essays aus früheren Ausgaben, z. B. von dem bekannten Schriftsteller Paul Theroux und dem Ökologen Dr. Richard M. Laws. Der Agrarwissenschaftler Dr. Norman Borlaug hat ebenfalls zum Nachwort beigetragen. Die hier angesprochenen Themen - Entfremdung von der Natur, Überbevölkerung, Überlebensdruck sowie der Verlust des gesunden Menschenverstandes - verdeutlichen uns einmal mehr die Gründe für die Bedrohung der Tierwelt des Kontinents - ein Phänomen, das nicht nur angesichts der drohenden Klimakatastrophe Parallelen zu aktuellen Problemen aufweist. Indem er die Aufmerksamkeit auf diese Probleme lenkte, hoffte Beard, Maßnahmen zum Schutz dieser bedrohten Arten anzustoßen. Leider sind viele der auf seinen Fotos abgebildeten Tiere inzwischen ausgestorben, aber sein Werk bleibt als Erinnerung an die Bedeutung des Naturschutzes bestehen.



Die Schmetterlinge Europas und Nordwestafrikas Alle Tagfalter, über 2000 Arten

Tom Tolman, Richard Lewington


Die Schmetterlinge Europas und Nordwestafrikas

Alle Tagfalter, über 2000 Arten


  • Ein absolutes Standardwerk
  • Die Vollständigkeit dieses Buches wird von kaum einem anderen Buch zu diesem Thema erreicht.
  • Ein Buch eher für Profis, da ein Großteil der Schmetterlinge bei uns nicht zu finden sind. In Afrika ist das selbstredend kein Problem.

Tom Tolmans und Richard Lewingtons "Die Schmetterlinge Europas und Nordwestafrikas" ist ein umfassender Leitfaden zur Bestimmung und Beobachtung der über 2000 Schmetterlingsarten, die in dieser Region vorkommen. Das Buch enthält 400 Verbreitungskarten, ausführliche Texte und über 2.000 üppige Farbabbildungen, die Schmetterlingsliebhabern detaillierte Informationen über Flugzeiten, Lebensraum und Lebensweise liefern. Diese überarbeitete und aktualisierte Ausgabe ist ein Muss für jeden, der mehr über diese schönen Geschöpfe erfahren möchte.




Weitere, vielversprechende Titel





Afrika, wie lieb ich dich

Eva-Maria Steingräber


Afrika, wie lieb ich dich


In ihrem Buch beschreibt die Großwildjägerin Eva-Maria Steingräber einige ihrer Einsätze bei der Jagd auf sogenanntes Problemwild in Afrika. Da der Lebensraum für Wildtiere durch die Ausweitung der Landwirtschaft zur Ernährung der wachsenden Bevölkerung immer knapper wird, ist ihre Arbeit ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung eines gesunden Gleichgewichts. Eva-Maria ist eine erfahrene Jägerin, die mit Sorgfalt und Präzision dafür sorgt, dass nur kranke oder verletzte Tiere erlegt werden und die Populationen nicht aus dem Ruder laufen. Auf diese Weise schützt sie nicht nur andere Tiere und Menschen vor potenziellen Gefahren, sondern trägt auch zum Erhalt des empfindlichen Ökosystems bei. In einem Kontinent, in dem die Tierwelt bedroht ist, ist Eva-Marias Arbeit von entscheidender Bedeutung für die Sicherung ihrer Zukunft.


Baobab

Marc Engelhardt


Baobab

Ein Portrait


Der Affenbrotbaum ist ein afrikanisches Wunder: Der riesige, unförmige Baum, der aussieht, als sei er mit seinen Wurzeln in den Himmel gewachsen, bietet den Menschen südlich der Sahara nicht nur Nahrung, sondern auch einen fast unermesslichen Vorrat an Wasser und Weisheit. Weil er auch in der Hitze und trotz Trockenheit gedeiht, ist er nicht selten Mittelpunkt von Siedlungen und Legenden 

Marc Engelhardt folgt den sagenumwobenen Affenbrotbäumen quer durch den afrikanischen Kontinent und trifft Menschen, die den flaschenförmigen Riesen ebenso verfallen sind wie er: einen Naturschützer, der auf Madagaskar unermüdlich Affenbrotbaum-Stecklinge anbaut, einen senegalesischen Erfinder, der mit dem Affenbrotbaum den Hunger in der Sahelzone bekämpft, und eine Heilerin in Malawi, die glaubt, mit ihm Krankheiten besiegen zu können 

Der Baobab ist ein einheimischer afrikanischer Baum, der bis zu 30 Meter hoch und über 1.000 Jahre alt werden kann. Er hat einen dicken Stamm und lange Äste, die mit einer glatten, grauen Rinde überzogen sind. Der Baum hat große, grüne Blätter und kleine, weiße Blüten, die im Frühjahr blühen. Die Frucht des Affenbrotbaums ist eine große, runde Kapsel, die viele kleine Samen enthält. Die Frucht ist essbar und hat einen süßen, würzigen Geschmack. Die Samen des Affenbrotbaums sind ebenfalls essbar und werden oft als Mehl verwendet oder zu Suppen und Eintöpfen hinzugefügt 

Affenbrotbäume bieten vielen Tieren wie Vögeln, Affen und Fledermäusen Nahrung und Schutz. Auch Elefanten fressen die Blätter und die Rinde des Baobab-Baums. Der Baum ist eine wichtige Holzquelle für viele afrikanische Völker, die daraus Möbel, Körbe, Seile und Kanus herstellen 

Der Affenbrotbaum wird auch als "Baum des Lebens" bezeichnet, weil er so viele wichtige Ressourcen für Mensch und Tier liefert. Zusätzlich zu seinem Nährwert kann das starke Holz des Baumes für den Bau von Häusern, Zäunen und anderen Strukturen verwendet werden. Die Rinde des Baumes kann zu Stoffen oder Seilen verarbeitet werden. Und seine großen Blätter können als Teller oder Schalen verwendet werden 

Der Baobab ist wirklich ein afrikanisches Wunder!


Safari-Reiseführer Gambia & Senegal Säugetiere, Reptilien, Vögel und Nationalparks

Ruud Troost


Safari-Reiseführer Gambia & Senegal

Säugetiere, Reptilien, Vögel und Nationalparks


Senegal und Gambia sind zwei kleine Länder, die an der Westküste Afrikas liegen. Sie werden von Reisenden oft übersehen, die sich in größere, bekanntere Länder wie Ghana oder Nigeria begeben. Dabei haben Senegal und Gambia ihren Besuchern viel zu bieten, von einer faszinierenden Tierwelt bis hin zu wunderschönen Stränden. Das Hinterland beider Länder ist äußerst vielfältig und besteht aus drei verschiedenen Klimazonen. Im Norden befindet sich die Wüste Sahara, während in der Mitte die Sahelzone liegt, die durch Trockenheit und spärliche Vegetation gekennzeichnet ist. Der Süden schließlich beherbergt tropische Wälder. Diese Vielfalt an Landschaften hat eine entsprechend vielfältige Tierwelt zur Folge. Nur wenige Kilometer von Ihrem Strandhotel entfernt können Sie westafrikanische Krokodile, Sitatungas (eine Antilopenart) und Buschböcke (eine Antilopenart) beobachten. Weiter im Landesinneren, im Südosten des Senegal, können Sie sogar Elefanten, Löwen und Leoparden sehen. Neben der beeindruckenden Tiervielfalt sind Senegal und Gambia auch ein Paradies für Vogelbeobachter. Bei einem Spaziergang über das Hotelgelände können Sie jeden Tag neue Vogelarten entdecken. Wenn Sie mehr über die Tiere erfahren möchten, die Sie auf Ihrer Reise sehen könnten, finden Sie im Internet oder in Ihrer örtlichen Bibliothek eine Fülle von Informationen.


Säugetiere wie Löwen, Elefanten und Primaten sind in den Nationalparks des Landes zu finden. Reptilien wie Krokodile und Schlangen sind ebenfalls weit verbreitet, und in den Feuchtgebieten kann man Vögel wie Störche und Flamingos beobachten. Neben der Tierwelt ist Gambia auch für seine Musikkultur und seine Geschichte als britische Kolonie bekannt. Wenn Sie auf der Suche nach einem afrikanischen Abenteuer sind, ist Gambia auf jeden Fall eine Überlegung wert.


Unser Traum von Afrika Reise zu den letzten Berggorillas in Ostafrika

Stephan Schmidt


Unser Traum von Afrika

Reise zu den letzten Berggorillas in Ostafrika


Churchill nannte Uganda die "Perle Afrikas", und nach einer Reise durch das Land ist es nicht schwer zu verstehen, warum. Der Autor reist durch Uganda und Ruanda und bestaunt dabei die Landschaften und die Tierwelt. Der Besuch einer Zuchtstation für Breitmaulnashörner ist besonders beeindruckend, ebenso wie die Begegnungen mit Schimpansen im Budongo-Wald und die Wasserfälle der Murchison Falls. Die Reise des Autors ist ein faszinierender Einblick in das südliche Afrika, der Lust darauf macht, die Region selbst zu erkunden.



Die afrikanische Tierwelt: Definition und


Bedeutung für die globale Biodiversität


Die afrikanische Tierwelt ist ein Mosaik aus komplexen Ökosystemen und beherbergt eine immense Vielfalt an Lebensformen. In diesem Abschnitt der Whitepaper befassen wir uns mit der Definition der afrikanischen Tierwelt und ihrer entscheidenden Rolle für die globale Biodiversität.


Die afrikanische Fauna umfasst ein breites Spektrum von Arten, von den ikonischen Großsäugern der Savannen bis hin zu den weniger bekannten, endemischen Kreaturen der Regenwälder und Wüstenregionen. Diese biologische Vielfalt ist nicht nur für die Aufrechterhaltung der ökologischen Prozesse innerhalb Afrikas von Bedeutung, sondern spielt auch global eine wichtige Rolle im Hinblick auf Ökosystemdienstleistungen wie Kohlenstoffbindung, Bodenerhaltung und die Bestäubung von Pflanzen.


Afrikas Tierwelt ist ein entscheidender Faktor für die


Attraktivität des Kontinents als Reiseziel.


Die Möglichkeit, Tiere wie Elefanten, Giraffen und die berüchtigten "Big Five" - afrikanischer Elefant, afrikanischer Löwe, afrikanischer Leopard, afrikanischer Büffel und Nashorn - in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben, zieht jährlich Millionen von Touristen an und trägt erheblich zu den lokalen und nationalen Volkswirtschaften bei.


Die Vielfalt der afrikanischen Arten ist eng verbunden mit den unterschiedlichen Klima- und Landschaftsformen des Kontinents. Von den weitläufigen Savannen über die dichten Regenwälder bis hin zu den trockenen Wüsten und reichhaltigen Küsten- und Meeresökosystemen - jede Umgebung unterstützt eine einzigartige Gemeinschaft von Tierarten, die sich an die spezifischen Bedingungen angepasst haben. Dieses Anpassungsvermögen ist ein Zeugnis der Evolutionskraft und bietet gleichzeitig einzigartige Einblicke in die Ökologie und Verhaltensbiologie der Arten.


Die Verbindung zwischen Tieren und ihren Habitaten in Afrika ist jedoch zunehmend bedroht.


Faktoren wie Wilderei, Lebensraumverlust durch Landwirtschaft und Urbanisierung sowie die Auswirkungen des Klimawandels stellen ernsthafte Herausforderungen für den Erhalt der afrikanischen Tierwelt dar. Diese Bedrohungen haben nicht nur direkte Auswirkungen auf die einzelnen Arten, sondern auch auf die ökologischen Gleichgewichte und die von ihnen abhängigen menschlichen Gemeinschaften.


Der Erhalt der afrikanischen Tierwelt ist somit eine globale Priorität. Es geht nicht nur darum, die Schönheit und Vielfalt des Kontinents für zukünftige Generationen zu bewahren, sondern auch um die Aufrechterhaltung der Ökosystemdienstleistungen, die für das menschliche Wohlergehen und die Abmilderung des Klimawandels entscheidend sind.


In den folgenden Abschnitten dieses Whitepapers werden wir die historische Entwicklung, die verschiedenen Lebensräume, die Schlüsselarten und die ökologischen Rollen der afrikanischen Tierwelt detailliert untersuchen. Wir werden die Bedrohungen analysieren, denen sie ausgesetzt ist, und wirksame Schutzmaßnahmen und Erhaltungsstrategien erörtern, die darauf abzielen, die reichhaltige Biodiversität Afrikas für künftige Generationen zu sichern.**Historischer Überblick und aktuelle Herausforderungen: Von der Vergangenheit bis zur Gegenwart**


Die afrikanische Tierwelt hat sich über Millionen von Jahren entwickelt und ist geprägt von einer herausragenden Artenvielfalt, die sich in einer Vielzahl von Lebensräumen entfaltet hat.


Die Geschichte dieser Fauna ist eine Chronik der Anpassung und des Überlebens unter wechselnden klimatischen und geologischen Bedingungen. Frühe menschliche Kulturen lebten in Einklang mit der Tierwelt, doch mit der Zeit veränderte sich das Verhältnis zwischen Mensch und Natur grundlegend.


Seit der Kolonialzeit, als europäische Großwildjäger die "Big Five" nicht aus Respekt, sondern als die fünf gefährlichsten Tiere zum Jagen zu Fuß bezeichneten, hat sich die Einstellung zum afrikanischen Wild stark gewandelt. Die Jagd, die einst als prestigeträchtige Beschwörung von Mut und Sportlichkeit angesehen wurde, ist heute vielerorts illegal oder streng reguliert, um die bedrohten Arten zu schützen. Dabei ist zu beachten, dass gerade die Trophäenjagd und der damit verbundene Handel mit Elfenbein und Nashornhorn zu einer drastischen Dezimierung der Populationen führten.


Im Laufe des 20. Jahrhunderts führte die zunehmende Industrialisierung und Bevölkerungsexplosion zu verstärkter Landnahme und Habitatzerstörung. Die afrikanische Tierwelt steht heute vor Herausforderungen, die ihre Existenz bedrohen: Wilderei, die Ausdehnung von landwirtschaftlichen Flächen, die Abholzung von Wäldern und der Klimawandel sind nur einige der Faktoren, die den Druck auf die tierischen Bewohner des Kontinents erhöhen.


Die Wilderei hat in den letzten Jahrzehnten zu einem dramatischen Rückgang vieler Arten geführt.


Elefanten und Nashörner sind aufgrund der hohen Nachfrage nach Elfenbein und Horn auf den Schwarzmärkten besonders betroffen. Obwohl internationale Abkommen wie das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) den Handel mit bedrohten Arten regulieren, bleibt die illegale Jagd ein schwerwiegendes Problem.


Der Verlust von Lebensräumen durch Ausbreitung des Ackerbaus, Urbanisierung und Infrastrukturentwicklung ist eine weitere bedeutende Bedrohung. Natürliche Lebensräume werden fragmentiert, wodurch die genetische Vielfalt und das Überleben der Arten gefährdet werden. Zudem führen die Auswirkungen des Klimawandels zu veränderten Niederschlagsmustern und Temperaturen, was die Anpassungsfähigkeit vieler Tiere an ihre Umwelt überfordert.


In Reaktion auf diese Herausforderungen haben sich internationale und lokale Schutzmaßnahmen entwickelt. Es entstanden zahlreiche Nationalparks und Schutzgebiete, die einen sicheren Rückzugsort für die Tierwelt bieten. Zunehmend setzt sich die Erkenntnis durch, dass ein nachhaltiger Tourismus, der die Beobachtung von Wildtieren in ihrem natürlichen Lebensraum ermöglicht, eine wirtschaftliche Alternative zur Trophäenjagd darstellt und den lokalen Gemeinschaften Einkommen sichert.


Die aktuelle Situation der afrikanischen Tierwelt ist somit eine Mischung aus historisch gewachsenen Problemen und modernen Bedrohungen.


Die Anstrengungen zu ihrem Schutz müssen weiterhin intensiviert werden, um die Vielfalt und Schönheit Afrikas für zukünftige Generationen zu bewahren. Der Schutz der afrikanischen Tierwelt ist ein kontinuierlicher Prozess, der internationale Kooperation, lokale Beteiligung und eine nachhaltige Ressourcennutzung erfordert.**Die verschiedenen Lebensräume in Afrika und ihre charakteristischen Tierarten: Wüsten, Savannen, Regenwälder und Gewässer.


Nachdem wir einen historischen Überblick über die afrikanische Tierwelt und die Herausforderungen der Gegenwart betrachtet haben, wenden wir uns nun den vielfältigen Lebensräumen Afrikas und ihren charakteristischen Tierarten zu. Der Kontinent beheimatet eine erstaunliche Palette von Ökosystemen, die von weiten Wüstenlandschaften über fruchtbare Savannen und dichte Regenwälder bis hin zu umfangreichen Süßwasser- und Meeresökosystemen reicht.


Wüsten: Die afrikanischen Wüsten, insbesondere die Sahara im Norden und die Namib im Südwesten, zeichnen sich durch extreme Trockenheit und Hitze aus. Dennoch haben sich viele Tierarten an diese rauen Bedingungen angepasst. Der Fennek, die kleinste Fuchsart der Welt, nutzt seine großen Ohren zur Temperaturregulierung. Das Dromedar, oft als "Schiff der Wüste" bezeichnet, kann lange ohne Wasser auskommen. Wüstenreptilien wie die Dornschwanzagame und verschiedene Skorpionarten nutzen die kargen Ressourcen und überleben in einem Habitat, das für viele andere Lebewesen zu unwirtlich ist.


Savannen: Die Savannen Afrikas sind wohl die bekanntesten Landschaften, oft dargestellt in Dokumentationen über die afrikanische Tierwelt. Diese Grasländer mit vereinzelten Bäumen und Sträuchern sind die Heimat vieler Großtierarten, die typisch für Afrika sind. Hier finden sich die majestätischen Elefanten, die großen Herden von Gnus und Zebras sowie verschiedene Antilopenarten. Raubtiere wie Löwen, Geparden und Hyänen sind ebenfalls charakteristisch für die afrikanische Savanne, wo sie reichlich Beute finden. 


Regenwälder: Die Regenwälder des Kongo-Beckens und Westafrikas sind von unglaublicher Artenvielfalt und dichtem Pflanzenwuchs geprägt. In diesen feuchten und dunklen Wäldern leben Gorillas und Schimpansen, die engsten lebenden Verwandten des Menschen. Exotische Vogelarten wie der Afrikanische Graupapagei und zahlreiche Schmetterlingsarten bringen Farbe in das satte Grün der Regenwälder. In den Baumkronen verbergen sich Zwergflusspferde und Waldelefanten, die sich an das Leben im Unterholz angepasst haben.


Gewässer: Afrikas Gewässer beherbergen eine reiche Vielfalt an Lebensformen. Der Nil, der längste Fluss der Welt, ist die Lebensader für zahlreiche Spezies, darunter das Nilkrokodil und der Nilbarsch. Die großen Seen Ostafrikas, wie der Viktoriasee und der Malawisee, sind bekannt für ihre endemischen Fischarten, insbesondere für die farbenprächtigen Buntbarsche. An den Küsten und im Ozean sind Delfine, Wale und der Große Weiße Hai zu finden, sowie unzählige Korallenarten und Meeresbewohner, die in den warmen Gewässern des Indischen und Atlantischen Ozeans gedeihen.


Die Erhaltung dieser Lebensräume ist von entscheidender Bedeutung für die Vielfalt der afrikanischen Tierwelt.


Jeder dieser Lebensräume steht unter dem Druck menschlicher Aktivitäten und des Klimawandels, was zu einem Verlust der Biodiversität führen kann. In den nächsten Abschnitten werden wir daher die Bedrohungen für diese Lebensräume und ihre Bewohner näher betrachten und Maßnahmen diskutieren, die zu ihrem Schutz ergriffen werden können.**Schlüsselarten der afrikanischen Fauna: Großwild, Raubtiere, Primaten und ihre ökologische Rolle**


Die afrikanische Tierwelt ist durch ihre Schlüsselarten charakterisiert, die nicht nur wegen ihrer majestätischen Präsenz, sondern auch wegen ihrer entscheidenden ökologischen Rolle von herausragender Bedeutung sind. Zu diesen Schlüsselarten zählen das Großwild, die Raubtiere und die Primaten.


Großwild: Zu den emblematischen Vertretern des afrikanischen Großwilds gehören Elefanten, Nashörner, Büffel und Giraffen. Diese Arten beeinflussen in hohem Maße die Struktur der Vegetation und der Ökosysteme. Elefanten beispielsweise, die größten Landsäugetiere, sind wichtige Ökosystem-Ingenieure. Sie schaffen durch das Fällen von Bäumen und das Ausbreiten von Samen Lichtungen und fördern so die Artenvielfalt. Nashörner tragen durch ihre selektive Fressweise zur Artenzusammensetzung der Vegetation bei, während Büffel als Weidegänger die Graslandschaften prägen.


Raubtiere: Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen sind die Spitzenprädatoren in afrikanischen Ökosystemen. Sie spielen eine zentrale Rolle im Gleichgewicht der Nahrungsketten, indem sie die Populationen ihrer Beutetiere regulieren und so die Überweidung und die Erosion von Lebensräumen verhindern. Durch das Eliminieren kranker und schwacher Individuen tragen sie zudem zur Gesundheit der Herden bei. Die Anwesenheit von Raubtieren ist ein Indikator für die Integrität und Gesundheit eines Ökosystems.


Primaten: Die Primaten Afrikas, darunter Gorillas, Schimpansen und Lemuren, sind von unschätzbarem Wert für den Erhalt der Wälder und für die Samenverbreitung. Ihre Ernährungsgewohnheiten und ihr Wanderungsverhalten tragen zur Regeneration der Wälder und zur Verbreitung von Pflanzenarten bei. Außerdem sind sie ein Schlüsselindikator für ökologische Veränderungen und gehören zu den am stärksten bedrohten Arten durch Lebensraumverlust und Wilderei.


Die Schlüsselarten der afrikanischen Fauna sind somit essentiell für die Aufrechterhaltung der ökologischen Prozesse und der Biodiversität. Sie sind nicht nur Touristenattraktionen, die einen bedeutenden Beitrag zur lokalen Wirtschaft leisten, sondern auch wichtige Akteure im ökologischen Theater, deren Schutz grundlegend für die Erhaltung der afrikanischen Ökosysteme ist. In den folgenden Abschnitten werden wir uns eingehender mit den Bedrohungen für diese Schlüsselarten befassen und Schutzmaßnahmen und Erhaltungsstrategien diskutieren, um ihren Fortbestand zu sichern.



Bedrohungen für die Tierwelt in Afrika: Wilderei, Lebensraumverlust und Klimawandel


Die einzigartigen Lebensräume Afrikas und die Vielfalt ihrer tierischen Bewohner stehen vor beispiellosen Herausforderungen.


Die Bedrohungen sind vielfältig und ihre Auswirkungen weitreichend. In diesem Abschnitt widmen wir uns den gravierenden Gefahren für die afrikanische Tierwelt: Wilderei, Lebensraumverlust und Klimawandel. Diese Faktoren gefährden nicht nur die Existenz einzelner Spezies, sondern auch die Integrität ganzer Ökosysteme und die damit verbundenen menschlichen Lebensgrundlagen.


Wilderei: Die illegale Jagd und der Handel mit Wildtieren zählen zu den größten Bedrohungen für die Tierwelt Afrikas. Trotz internationaler Bemühungen und strengerer Gesetze blüht der Schwarzmarkt für Tierprodukte. Elefanten werden wegen ihres Elfenbeins gewildert, Nashörner wegen ihres Horns. Jährlich werden Tausende von Tieren getötet, was zu einem dramatischen Rückgang der Populationen führt. Die Wilderei ist oft eng verknüpft mit organisierter Kriminalität und Korruption, was die Bekämpfung zusätzlich erschwert.


Lebensraumverlust: Die rasant fortschreitende Umwandlung von natürlichen Lebensräumen in landwirtschaftliche Flächen, die Ausdehnung urbaner Gebiete sowie die Abholzung der Wälder dezimieren die Lebensräume vieler Tierarten. Dies führt zu Fragmentierung, wodurch Tiere isoliert werden und genetischer Austausch sowie Wanderbewegungen erschwert oder verhindert werden. Der Verlust an Lebensraum ist besonders in Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte und starkem wirtschaftlichem Druck ein akutes Problem.


Klimawandel: Die Auswirkungen des Klimawandels auf die afrikanische Tierwelt sind vielschichtig und bedrohlich. Veränderte Niederschlagsmuster und Temperaturschwankungen beeinträchtigen die Verfügbarkeit von Wasser und Nahrung. Insbesondere Arten, die an spezifische Klimabedingungen angepasst sind, leiden unter diesen Veränderungen. Der Klimawandel verstärkt zudem die Häufigkeit und Intensität von Dürren und Überschwemmungen, was zusätzliche Stressfaktoren für die Tierwelt darstellt.


Diese drei Bedrohungen sind nicht isoliert zu betrachten, sondern verstärken sich gegenseitig. So führt beispielsweise der Verlust an Lebensraum dazu, dass Tiere vermehrt in Kontakt mit Menschen kommen, was wiederum das Risiko der Wilderei erhöht. Der Klimawandel kann Konflikte um Land und Wasserressourcen verschärfen und dadurch zu weiterem Lebensraumverlust beitragen.


Um diesen Bedrohungen entgegenzuwirken, sind koordinierte Anstrengungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene erforderlich. Dazu gehören die Durchsetzung von Gesetzen gegen Wilderei, der Schutz und die Wiederherstellung von Lebensräumen sowie Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und dessen Mitigation. Bildungs- und Aufklärungsarbeit sind ebenso entscheidend, um das Bewusstsein für die Bedeutung der Biodiversität und die Dringlichkeit ihres Schutzes zu schärfen.


Die afrikanische Tierwelt ist Teil unseres globalen Naturerbes.


 Ihr Schutz ist nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern auch eine Notwendigkeit für die Bewahrung der Ökosystemdienstleistungen, von denen die Menschheit abhängig ist. Mit konzertierten Bemühungen können wir die afrikanische Tierwelt vor diesen Bedrohungen bewahren und ihre Zukunft sichern.**Schutzmaßnahmen und Erhaltungsstrategien: Internationale und lokale Initiativen zur Bewahrung der afrikanischen Tierwelt**


Die afrikanische Tierwelt steht, wie bereits dargelegt, vor zahlreichen Herausforderungen, die ihre Existenz bedrohen. Doch es gibt Hoffnung in Form von internationalen und lokalen Schutzmaßnahmen sowie Erhaltungsstrategien, die sich dem Kampf gegen den Rückgang der Artenvielfalt und den Verlust von Lebensräumen verschrieben haben. In diesem Abschnitt des Whitepapers werden wir die vielfältigen Bemühungen zur Sicherung der Zukunft der afrikanischen Tierwelt beleuchten.


Internationale Initiativen


Die internationale Gemeinschaft hat verschiedene rechtliche Rahmenwerke und Kooperationsprogramme geschaffen, um der Wilderei entgegenzuwirken und die afrikanische Tierwelt zu schützen. Das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) spielt dabei eine zentrale Rolle, indem es den internationalen Handel mit bedrohten Arten streng reguliert. CITES umfasst über 35.000 geschützte Tier- und Pflanzenarten und zielt darauf ab, den Handel auf ein Niveau zu beschränken, das die Überlebensfähigkeit der Arten nicht gefährdet.


Ein weiteres wichtiges internationales Instrument ist das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD), das die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile und die gerechte Aufteilung der Vorteile aus der Nutzung genetischer Ressourcen zum Ziel hat. Durch die Aichi-Biodiversitätsziele hat sich die Weltgemeinschaft ambitionierte Ziele gesetzt, die auch den Schutz der afrikanischen Tierwelt betreffen.


Regionale Kooperation


Auf regionaler Ebene sind es Initiativen wie das Great Green Wall Projekt, das darauf abzielt, die Ausbreitung der Sahara durch die Anpflanzung eines breiten Gürtels von Bäumen quer durch den Kontinent zu stoppen. Dieses Vorhaben trägt nicht nur zur Bekämpfung der Desertifikation bei, sondern bietet auch neue Lebensräume für die Tierwelt.


Die Southern African Development Community (SADC) hat zudem das SADC Protocol on Wildlife Conservation and Law Enforcement etabliert, das die Zusammenarbeit in der Region zur Kontrolle von Wilderei und illegalen Handelsaktivitäten fördert und zur gemeinsamen Verwaltung transnationaler Schutzgebiete anregt.


Lokale und gemeindebasierte Initiativen


Auf lokaler Ebene sind gemeindebasierte Naturschutzansätze von großer Bedeutung. Sie ermöglichen es den Anwohnern, an den Einnahmen aus dem Ökotourismus und anderen nachhaltigen Nutzungsformen zu partizipieren und erhöhen somit den Anreiz, die Tierwelt zu schützen. Das Konzept des Community-Based Natural Resource Management (CBNRM) hat sich als besonders wirkungsvoll erwiesen, weil es die Gemeinschaften direkt in Schutzmaßnahmen einbindet und lokale ökonomische Vorteile schafft.


Ein Beispiel für ein erfolgreiches CBNRM-Projekt ist das Namibian Communal Conservancy Programme, in dem lokale Gemeinschaften eigene Schutzgebiete verwalten und von der nachhaltigen Nutzung der Ressourcen profitieren. Dies hat zu einer bemerkenswerten Erholung der Wildtierpopulationen und zu wirtschaftlichem Wachstum in den beteiligten Gemeinden geführt.


Technologie und Forschung


Die Nutzung moderner Technologien und wissenschaftlicher Forschung trägt ebenfalls zum Schutz der afrikanischen Tierwelt bei. Drohnenüberwachung, Satellitentelemetrie und Kamerafallen sind Beispiele für Werkzeuge, die zur Überwachung von Wildtierpopulationen und zur Bekämpfung der Wilderei eingesetzt werden. Forschungsprojekte liefern wichtige Daten über Populationsdynamiken und ökologische Zusammenhänge, die für effektive Schutzstrategien unerlässlich sind.


Ausbildung und Sensibilisierung


Bildungsprogramme und Sensibilisierungsmaßnahmen spielen eine zentrale Rolle bei der Förderung des Naturschutzbewusstseins und der Wertschätzung für die Tierwelt. Durch die Einbindung von Schulen und der breiten Öffentlichkeit in Aufklärungskampagnen können langfristige Einstellungsänderungen erreicht und das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Artenschutzes gestärkt werden.


Fazit


Die Erhaltung der afrikanischen Tierwelt erfordert ein Bündel an Maßnahmen, die von internationalen Abkommen über regionale Kooperationen bis hin zu lokalen Initiativen reichen. Es ist essenziell, dass alle Beteiligten - Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftler, lokale Gemeinschaften und die internationale Gemeinschaft - zusammenarbeiten, um die vielfältigen Bedrohungen anzugehen. Nur so kann das Ziel erreicht werden, die afrikanische Tierwelt für zukünftige Generationen zu bewahren und die ökologischen, ökonomischen und sozialen Vorteile, die sie bietet, zu sichern.



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